"Shetdoun": Corona-Dramedy mit Sibel Kekilli und Kostja Ullmann

Regisseur Wolfgang Panzer inszenierte mit "Shetdoun" (Shutdown in Lautschrift) ein Film-Experiment, gedreht wurde im Stil einer Videokonferenz.

Die Corona-Dramedy "Shetdoun" spielt in der Zeit des ersten coronabedingten Lockdown vor etwa einem Jahr. Sibel Kekilli und Kostja Ullmann spielen die Hauptrollen.

Darum geht's in "Shetdoun"

Die alleinerziehender Eventmanagerin Sarah (Sibel Kekilli) verliert in der Coronakrise ihren Job. Klar ist, dass sie sich beruflich verändern muss. Deshalb will sie mit einem Feinkost-Lieferdienst einen Neuanfang wagen. Doch das ist kompliziert, auch weil ihr Ex-Freund, gespielt von Kostja Ullmann, ihre Pläne durchkreuzt.

In weiteren Rollen sind Marc Benjamin, Radost Bokel sowie Karolina Lodyga, Jill Funke und Martin Huber zu sehen. Die Schauspieler waren während des Drehs in München, im Chiemgau und in der Schweiz und sahen sich nur über ihre Bildschirme. Sibel Kekilli saß für den Film zwei Tage vor dem Laptop. Die Regieanweisungen von Panzer kamen digital.

Ein eingespieltes Team

Sibell Kekelli und Kostja Ullmann standen unter der Regie von Wolfgang Panzer ("Der große Kater", 2010) bereits für "Meeresleuchten" (Mittwoch, 17. Februar, 20.15 Uhr, Das Erste) gemeinsam vor der Kamera. Das Drama ist Panzers erster TV-Film seit zehn Jahren. Nun folgte also das Film-Experiment, das jetzt in die Phase der Postproduktion geht.

Wann und wo der ca. 85 minütige "Screen Only"-Film zu sehen sein wird, ist noch nicht bekannt.

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