Preisträger Thomas Thieme als Bismarck in "Kaiserspiel"

Thomas Thieme spielt den deutschen Reichskanzler Otto von Bismarck.
Thomas Thieme spielt den deutschen Reichskanzler Otto von Bismarck.
Foto: ZDF/Stanislav Honzík
Der neue ZDF-Arte-Film zeigt die Reichsgründung während des deutsch-französischen Krieges vor 150 Jahren als Polit-Drama.

Die Deutsche Reichsgründung jährt sich dieses Jahr zum 150. Mal. Dieses Jubiläum nehmen sich das ZDF und Arte zum Anlass jetzt einen besonderes historisches Dokudrama zu produzieren. In Prag und Umgebung haben die Dreharbeiten zu "Kaiserspiel" begonnen. In der Hauptrolle des Reichskanzler Otto von Bismarck wird GOLDENE KAMERA-Preisträger von 2014 Thomas Thieme zu sehen sein.

Darum geht's in "Kaiserspiel"

Der Film rekonstruiert die dramatischen Wochen von September 1870 bis zur Gründung des Deutschen Kaiserreichs am 18. Januar 1871, als der preußische König Wilhelm I. (Peter Meinhardt) zum deutschen Kaiser proklamiert wurde. Er wirft einen Blick hinter die Kulissen, zeigt, wie "Reichsgründer" Otto von Bismarck (Thomas Thieme) widerstrebende deutsche Monarchen erst für die deutsche Einheit gewinnen musste und wie er die nationalen Hoffnungen des aufstrebenden Bürgertums ausnutzte, ohne allzu viele demokratische Konzessionen zu machen. Der Film führt vor Augen, wie das französische Kaiserreich unter Napoleon III. (Hubertus Hartmann) unter dem deutschen Druck zusammenbrach, und mit welcher Hypothek in Versailles das Verhältnis zwischen Deutschen und Frankreich belastet wurde.

Hintergrund

Unter der Regie von Christian Twente spielen u.a. Peter Meinhardt, Anna Tenta, Marie Anne Fliegel, Petra Kelling, Oona von Maydell. Das Drehbuch schrieben Dirk Kämper und Prof. Dr. Lothar Machtan. Die Dreharbeiten dauern noch bis zum 26. August. Der Film soll noch Ende dieses Jahres 2021 gezeigt werden.

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