Max Giermann: Jury-Mitglied der GOLDENEN KAMERA 2019

Er war schon Martin Luther, Helmut Schmidt und Donald Trump: Komiker und Parodiespezialist Max Giermann ist DER Verwandlungskünstler des deutschen Fernsehens - und nun auch Jury-Mitglied der GOLDENEN KAMERA 2019.

Brigitte Nielsen und Yoko Ono, Jorge Gonzalez und Markus Lanz: Dieser Mann hatte sie alle! Zumindest ihre Gesichter, wie auch die vieler anderer Promis aus Politik und Entertainment. Max Giermann hat sie parodiert und dabei in aller Regel gepflegt auf die Schippe genommen. Berühmt wurde er für seine Parodien von Stefan Raab in "Switch Reloaded" und von Klaus Kinski in "Switch Reloaded" - oder wie hier bei der Verleihung der GOLDENEN KAMERA 2016:

Für die Satire-Sendung "extra 3" schlüpft er in die Rollen amtierender Politiker. Seine Darstellungen sind hier eine Art von Kritik und Auseinandersetzung mit der öffentlichen Person – das hat Relevanz. In einer neuen Verkleidung war er zuletzt als Moderator bei RTL in der Kinderquizshow "Einstein Junior - Deutschlands cleverste Kids" zu sehen: als Albert Einstein suchte Giermann in vorerst vier Folgen Deutschlands schlauesten Kinder. Eine Fernsehshow, die zwar nichts mit Comedy zu tun hat, doch um das Format aufzulockern, drehte er witzige Einspieler mit einigen seiner bekanntesten Figuren – darunter Jorge Gonzalez, Markus Lanz, Jogi Löw und Karl Lagerfeld.

Start einer Karriere

Der heute 43-Jährige ging nach seinem Abitur am humanistisches Berthold-Gymnasium in Freiburg im Breisgau nach Berlin zum Studium an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch", das er 2001 abschloss. Bereits während seines Studium war er auf den Berlinen Theaterbühnen zu sehen. Außerdem ließ er sich von Georgo Peugot zum Clown ausbilden. Bis zu dessen Tod trat er als Clown unter dem Künstlernamen "Max Million" auf. Zudem bekam er Theater-Engagements am Schauspiel Essen, am Theater Bonn und am Volkstheater Wien. Für das Theater der Stadt Aalen und der Komödie Düsseldorf führte er auch Theater-Regie.

Ein preisgekrönter Parodist und Schauspieler

Seit 2004 ist Max Giermann auch von den Fernsehbildschirmen nicht mehr wegzudenken. Seinen ersten Auftritt hatte er bei der Improvisationscomedy "Frei Schnauze" von RTL, 2007 folgten Auftritte in der ProSieben-Sketchshow "Switch Reloaded". Im selben Jahr erhielt er als Ensemble-Mitglied den Deutschen Comedypreis gleich zwei Mal: für "Frei Schnauze" in der Kategorie "beste Comedyshow" und für "Switch Reloaded" in der Kategorie "beste Sketchcomedy".

2008 sah es nicht anders aus: mit Switch-Reloaded erhält er erneut als Ensemble-Mitglied den Comedypreis sowie den Deutschen Fernsehpreis. 2009 hält er dann persönlich die Trophäe in der Hand und wird mit dem Deutschen Comedypreis als "bester Schauspieler" ausgezeichnet. Im selben Jahr kommt auch aus Österreich eine Ehrung: bei der Romy geht der Sonderpreis der Jury für "Switch Reloaded" an ihn. Stellvertretend für das Ensemble von "Switch Reloaded" erhielt der Comedian 2013 den Grimme-Preis für das "Wetten, dass…?"-Spezial. 2016 erhielt er mal nicht den Deutschen Comedypreis, sondern moderierte ihn - und und gibt in unterschiedlichen Rollen seinen Senf ab zur Comedy-Szene:

Max Giermann über die Comedy-Szene

Erfolgreich auch im Kino

Neben TV-Auftritten in Serien wie "Bettys Diagnose", "Soko Köln" oder "Im Knast" folgten auch Kinorollen. In der Komödie "Otto's Eleven" (2010) spielte Max Giermann an der Seite von Otto Waalkes. In Detlev Bucks Travestiekomödie "Rubbeldiekatz" (2011) ist er als Hitler-Darsteller Jörg zu sehen. In der Romanverfilmung "Die Vermessung der Welt" (2012) wird er wieder von Regisseur Detlev Buck engagiert - diesmal als als patriotischer Militärsmann. 2016 ist er in einer "normalen" Rolle in "Gut zu Vögeln" zu sehen: als werdender Vater Simon.

Max Giermann liefert einfach den perfekten Auftritt - als Comedian, Parodist, Schauspieler - und nun auch als Jury-Mitglied der GOLDENEN KAMERA 2019.