Robert Hofmann: Jury-Mitglied der GOLDENEN KAMERA 2019

Der Filmkritiker bringt auf YouTube seinen Zuschauern die Liebe zum Film näher. Sein Kanal "Robert Hofmann" hat ca. 560.000 Abonnenten, über 321 Millionen Aufrufe und über 5.000 Uploads.

Bereits seit Februar 2011 auf "DVD Kritik" und seit Ende 2015 stellt er in seinem YouTube-Kanal "Robert Hofmann" Filme, Trailer, Serien und Dokumentationen vor. "Ich liebe meine Arbeit abgöttisch, weil ich Filme gucken kann, weltweit Events bereise und mich immer wieder mit anderen Themen beschäftige", schwärmt der 31-Jährige von seinem Job.

Kritik auf hohem Niveau

Obwohl er äußerst sympathisch wirkt, kann er auch knallhart sein - wenn ihm ein Film nicht gefallen hat. Seine Kritiken sind intelligent, fundiert und natürlich unterhaltsam. Denn bei ihm geht es nicht um PR, sondern um Filmleidenschaft. "Es war immer mein Grundsatz, dass meine Meinung nie unterwandert, hinterfragt oder in irgendeiner Form beeinflusst werden darf", so Robert Hofmann.

Er produziert pro Woche 14 bis 15 Videos, darunter auch Interviews mit Top-Stars wie GOLDENE KAMERA-Preisträgerin Charlize Theron, aktuelle News aus der Entertainment-Branche, Hintergrundgeschichten, Set-Visits und Verlosungen. Monatlich dreht er im Berliner Soho-House das Format "Kopf-Kino". Gemeinsam mit Kumpel David Hain bespricht er dabei im "Spoiler-Talk" aktuelle Kinofilme.

Robert Hofmann der Schauspieler

Eigentlich begann der gebürtige Berliner nach seinem Abitur an einem Mathematik-Gymnasium eine Karriere als Schauspieler. Er hatte feste Rollen in der RTL-Serie "Geile Zeit" (2007-2008), im preisgekröntem Film "Oh Boy" (2012) und "Salami Aleikum" (2009). Doch auch dieser Job war ihm zu fremdbestimmt: "Als Schauspieler wird man zwar oft abgelichtet und steht im Mittelpunkt, aber die Wahrheit ist, dass du eine krasse Marionette bist", erklärt er uns im Interview. Zudem hat Hofmann es irgendwann satt, auf Rollenangebote zu warten und beginnt seine zweite Karriere als YouTube Creator.

Robert Hofmann in SOKO Leipzig

Dabei gibt er wenig privates von sich preis, definiert sich über den Inhalt und muss nicht ständig mit Kollegen interagieren, Trends hinterherjagen oder sich selbst in den Vordergrund stellen. Einzig das gemeinsame Interesse am Film möchte er mit seinen Fans teilen. Und genau das macht ihn so wertvoll als Jury-Mitglied der GOLDENEN KAMERA 2019.