GOLDENE KAMERA 1992: Trophäen im Mini-Format

Preisträger 1992 (v.l.): Heinz Ungureit,Tänzer DFF, Björn Hergen Schimpf, Tina Turner, Susanne Holst, Roger Moore, Melanie Griffith, (verdeckt) Gerd Ruge, Rudi Carrell, Oleg Trofimowskij (Kameramann von Gerd Ruge), Mario Adorf
Preisträger 1992 (v.l.): Heinz Ungureit,Tänzer DFF, Björn Hergen Schimpf, Tina Turner, Susanne Holst, Roger Moore, Melanie Griffith, (verdeckt) Gerd Ruge, Rudi Carrell, Oleg Trofimowskij (Kameramann von Gerd Ruge), Mario Adorf
Wir blicken zurück auf 30 Jahre GOLDENE KAMERA im ZDF, 30 Jahre Glamour, 30 Jahre nationale und internationale Stars. Heute: Die Verleihung der GOLDENEN KAMERA 1992. Sie wollen die GOLDENE KAMERA 2020 live erleben? Dann machen Sie mit bei unserem großen Gewinnspiel!

Raue Schale, weicher Kern: 1992 stieg Jan Fedder in der sechsten Staffel als Polizeioberkommissar Dirk Matthies bei der ARD-Vorabendserie „Großstadtrevier“ ein – und wurde Mittelpunkt und Seele der populären Gaunergeschichten aus St. Pauli. Der Star ist am 30. Dezember 2019 gestorben. Die ARD-Vorabendserie wurde 2005 von den Lesern zur "Besten deutschen Kultserie" gewählt.

Preisgekrönt zum ersten Mal

Unser zweifacher Preisträger Günter Pfitzmann überreichte einem jungen Gesicht die Lilli-Palmer-Gedächtniskamera: Katja Riemann erhielt den Nachwuchspreis für ihr Spiel in „Von Gewalt kann keine Rede sein“.

Auch zum ersten mal wurde Mario Adorf mit der GOLDENEN KAMERA ausgezeichnet. Den Preis erhielt er für seine Rollen in „Ex und hopp“, „Gesellschaftsspiele“ und „Die Kaltenbach-Papiere“. 1994 und 2012 wurde er erneut geehrt.

Gleich 30 Trophäen im Mini-Format gingen an das Ensemble des DFF Fernsehballett. Ende 2021 wird das heutige Deutsche Fernsehballett übrigens zum letzten Mal auf der Bühne zu sehen sein - aus finanziellen Gründen. Damals wie heute rockt Tina Turner die Bühne - die kämpferische und mutige mutige Frau, ist ein Vorbild vieler Frauen. Standing Ovations für die Königin des Rock.

Internationale Stars

Als "herausragenden Star der neuen Hollywood-Generation", kündigte Moderator Ulrich Wickert die Schauspielerin Melanie Griffith an. Sie sei das Gesicht der 90er, mal Karrierefrau, mal Femme fatal – ein Gesicht mit vielen Gesichtern, wie sie in ihren vielfältigen Rollen beweise. Die Auszeichnung erhielt sie für ihre Rolle in „Wie ein Licht in dunkler Nacht“. Der damals 35-jährigen Schauspielerin überreichte Hannelore Elsner den Preis mit den kurzen Worten: "Congratulation! I'm a Fan."

Da auch unser GOLDENE KAMERA-Preisträger von 1981 weiß, wie man schießt, überreicht Franz Beckenbauer den Preis an einen weiteren internationalen Star: Roger Moore. Der kam nach Berlin trotz einer Handverletzung und sprach sogar ein paar Worte seiner Dankesrede auf Deutsch.