Das sind die nominierten "Besten deutschen Fernsehfilme"

"Angst: Der Feind in meinem Haus", "Ein Kommissar kehrt zurück" und "Jürgen: Heute wird gelebt" sind nominiert für die GOLDENE KAMERA 2018 in der Kategorie "Bester deutscher Fernsehfilm".
"Angst: Der Feind in meinem Haus", "Ein Kommissar kehrt zurück" und "Jürgen: Heute wird gelebt" sind nominiert für die GOLDENE KAMERA 2018 in der Kategorie "Bester deutscher Fernsehfilm".
Die prominente Expertenjury hat sich entschieden: "Angst: Der Feind in meinem Haus", "Ein Kommissar kehrt zurück" und "Jürgen: Heute wird gelebt" sind nominiert für die GOLDENE KAMERA 2018.

Drei Filme aus drei unterschiedlichen Kategorien haben es diesmal in die Endrunde um die GOLDENE KAMERA geschafft: der Psychothriller "Angst: Der Feind in meinem Haus" (ZDF), der Krimi "Ein Kommissar kehrt zurück" (ZDF) und die Komödie "Jürgen: Heute wird gelebt" (Das Erste).

Es beweist die immense Vielfalt, die das Fernsehen gerade bietet. Eine Vielfalt, die gern übersehen wird. "Wir Deutschen sind oft sehr bescheiden", sagt Jurymitglied Quirin Berg hier im Interview. Der Münchener, der mit "Das Leben der Anderen" 2006 einen Oscar-Gewinner produzierte, kennt die Gepflogenheiten auf dem internationalen Markt: "Gerade im Vergleich zu den Amerikanern formulieren wir deutlich leiser. Dabei dürften wir sehr selbstbewusst sein. Es kommt seit Jahrzehnten große Qualität aus Deutschland. Im Kino und im TV."

Jury-Mitglied der GOLDENEN KAMERA Quirin Berg im Interview

Die vielen Top-Produktionen des TV-Jahres 2017 machten es den prominenten Jurymitgliedern schwer, sich zu entscheiden. Neben Berg waren das Schauspielerin Emilia Schüle, Schauspieler Joachim Król, Comedian Michael Mittermeier und ZDF-Talkerin Dunja Hayali. "Da gab es Reibungen. Viele Ansätze der Filme haben auch polarisiert", berichtet Berg. Die Wahl des "Besten deutschen Fernsehfilms" zählt zu den Königskategorien bei der Verleihung der GOLDENEN KAMERA. Entsprechend hart wird um die jeweiligen Favoriten gerungen.

Das sind die drei nominierten Fernsehfilme

Am Ende fiel die Wahl auf diese drei Favoriten.

"Angst: Der Feind in meinem Haus" (ZDF)

Randolph (Heino Ferch) und Rebecca Tiefenthaler (Anja Kling) kaufen eine schöne Altbauwohnung. Die Familie ahnt nichts Böses, als Herr Tiberius aus dem Souterrain ihnen zum Einzug ein Geschenk macht. Zu spät erkennen sie die wahren Absichten des vermeintlich freundlichen Nachbarn.

"Wie das Leben zur Hölle wird, wenn der Nachbar es will, zeigt dieser Film beängstigend gut", sagt die Jury zu ihrer Wahl. "Heino Ferch und Anja Kling als Vorzeigepaar und Udo Samel als verhaltensgestörter Untermieter bekämpfen sich bis zum bitteren Ende. Das Psychospiel zwischen den dreien setzt dem Horror Glanzlichter auf."

"Ein Kommissar kehrt zurück" (ZDF)

20 Jahre nach dem brutalen Mord an dem kleinen Mädchen Annalena kehrt Hauptkommissar Kovak (Uwe Kockisch) zurück an den Ort des Verbrechens. Er will Michael Adam (Sylvester Groth) überführen, der damals mangels Beweisen frei kam. Von der Suche nach der Wahrheit getrieben, heftet sich Kovak an Adams Fersen und rückt ihm bedrohlich nahe. Hat er den richtigen Riecher oder sich in eine fixe Idee verrannt?

"Ein 20 Jahre alter Mädchenmord. Uwe Kockisch und Sylvester Groth liefern sich bei der Aufklärung das spannendste und intelligenteste Duell des Jahres. Von Minute zu Minute erhöht sich der Druck zwischen den Männern. Ganz große Schauspielkunst", begründet die Jury ihre Wahl.

"Jürgen: Heute wird gelebt" (Das Erste)

Pförtner Jürgen Dose (Heinz Strunk), noch immer bei Mutti lebend, und sein Kumpel Bernd (Charly Hübner), ein Rollifahrer, der andere gern mit seiner Behinderung in Verlegenheit bringt, suchen die Frau fürs Leben. Nach desaströsen Erfahrungen beim heimischen Speeddating, hoffen die Freunde auf eine Partneragentur im Osten. Doch bereits auf der Anreise gibt es Reibereien, entdecken doch beide ihr Herz für Anja (Friederike Kempter), die attraktive Dolmetscherin des Reiseleiters.

Die Jury: "Zwei Kumpel auf Brautschau in Polen: Das ist ein Junggesellenausflug voll Witz und Ironie, aber schonungslos genau in der Zeichnung der Tristesse, die ihr Leben umgibt. Mit anarchischem Charme verleihen Charly Hübner und Heinz Strunk diesen vermeintlichen Verlierern viel Würde."

Wer wird gewinnen?

Der Gewinner wird erst während der großen Galashow der GOLDENEN KAMERA verraten. Sie ist am Donnerstag, dem 22. Februar, live aus Hamburg im ZDF zu sehen. Die Moderation übernimmt wie im Vorjahr der Filmfan Steven Gätjen.

"Jürgen - Heute wird gelebt" (Das Erste)

Die Jury der GOLDENEN KAMERA hat die Komödie "Jürgen - Heute wird gelebt" in der Kategorie "Bester deutscher Fernsehfilm" für die GOLDENE KAMERA 2018 nominiert.
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