"Ein Kommissar kehrt zurück" (ZDF)

Duell zweier alter Rivalen: Kommissar Kovak (Uwe Kockisch, l.) und Physik-Professor Michael Adam (Sylvester Groth, r.).
Duell zweier alter Rivalen: Kommissar Kovak (Uwe Kockisch, l.) und Physik-Professor Michael Adam (Sylvester Groth, r.).
Foto: © ZDF / Daniela Incoronato
Die Jury der GOLDENEN KAMERA hat den ZDF-Krimi "Ein Kommissar kehrt zurück" in der Kategorie "Bester deutscher Fernsehfilm" für die GOLDENE KAMERA 2018 nominiert.

Darum geht's in "Ein Kommissar kehrt zurück"

Greifswald. 20 Jahre nach dem brutalen Mord an dem kleinen Mädchen Annalena kehrt Hauptkommissar Kovak (Uwe Kockisch) zurück an den Ort des Verbrechens, um sein den Eltern gegebenes Versprechen einzulösen und den Täter endlich dingfest zu machen.

Einer der Verdächtigen war damals Michael Adam (Sylvester Groth), renommierter Physik-Professor an der Universität Greifswald. Doch die Indizien reichten nicht für eine Anklage, sodass die Sonderkommission, zu der auch die junge LKA-Beamtin Ella Schönemann (Sophie von Kessel) gehörte, die Ermittlungen gegen Adam bald einstellen musste.

Der frisch pensionierte Ermittler ist jedoch immer noch davon überzeugt, dass Adam der Mörder ist und legt sich auf die Lauer. Er lässt ihn und seine Lebensgefährtin (Ulrike C. Tscharre) nicht mehr aus den Augen und rückt ihnen bedrohlich nahe. Es beginnt ein spannendes Duell zwischen den beiden Männern. Hat Kovak den richtigen Riecher oder sich in eine fixe Idee verrant?

Krimi von Regisseur Matti Geschonneck

Matti Geschonneck fokussiert sich auf das verbissene Spiel zweier aus dem Tritt geratener Männer und legt gekonnt falsche Fährten. Immer tiefer taucht man in ein kompliziertes Beziehungsgeflecht ein. Zwei Geschichten werden präsentiert. Welche davon ist wahr?

Das Drehbuch schrieb Magnus Vattrodt. Damit setzen Regisseur und Autor, die bereits die beiden GOLDENE KAMERA-Gewinner "Das Ende einer Nacht" und "Ein großer Aufbruch" für das ZDF realisiert haben, ihre mehrfach preisgekrönte Zusammenarbeit fort.

Die Jurybegründung

"Ein 20 Jahre alter Mädchenmord. Uwe Kockisch und Sylvester Groth liefern sich bei der Aufklärung das spannendste und intelligenteste Duell des Jahres. Von Minute zu Minute erhöht sich der Druck zwischen den Männern. Ganz große Schauspielkunst", begründet die Jury ihre Wahl.

Neben dem Krimi "Ein Kommissar kehrt zurück" sind in der Kategorie "Bester deutscher Fernsehfilm" der Psychothriller "Angst: Der Feind in meinem Haus" (ZDF) und die Komödie "Jürgen: Heute wird gelebt" (Das Erste) nominiert. Welche der drei Nominierten die GOLDENE KAMERA in der Königskategorie erhalten, entscheidet sich live während der Verleihung am Donnerstag, dem 22. Februar, im ZDF. Die Moderation übernimmt wie im Vorjahr der Filmfan Steven Gätjen.

Bildergalerie: Die Highlights der GOLDENEN KAMERS 2018