"Dark" ist nominiert als "Bester deutscher Mehrteiler/Miniserie"

Louis Hofmann in "Dark"
Louis Hofmann in "Dark"
Foto: © Netflix
"Dark" ist ein mysteriöses Puzzle aus Familiengeheimnissen, das Zeit und Raum verschwimmen lässt.

"Die Messlatte für Mysteryserien liegt ab sofort höher: 'Dark', die erste deutsche Produktion des internationalen Streamingportals Netflix, verbindet geschickt das Verschwinden eines kleinen Jungen mit übernatürlichen Kräften, was zu Zeitreisen ins Jahr 1986 führt. Die zehnteilige Serie von Jantje Friese und Baran bo Odar schafft mit ihrem überragenden Ensemble neue Fernsehwelten", sagt die Jury über ihre Wahl.

Trailer zu "Dark"

Darum geht's in "Dark"

"Die Unterscheidung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ist nichts, als eine Illusion. Gestern, heute, morgen folgen nicht aufeinander, sie sind in einem ewigen Kreis miteinander verbunden. Alles ist miteinander verbunden." Mit diesen Worten aus dem Off beginnt die erste deutsche Netflix-Serie "Dark". Auch die Schicksale einiger Bewohner der fiktiven Kleinstadt Winden sind durch Raum und Zeit miteinander verknüpft: Die Schuldirektorin Katharina Nielsen (Jördis Triebel) ist mit Kommissar Ulrich Nielsen (Oliver Masucci, nominiert als "Bester deutscher Schauspieler) verheiratet, der wiederum eine Affäre mit Hannah Kahnwald (Maja Schöne), der Freundin seiner Frau, hat.

Ihr Sohn Jonas (Louis Hofmann), dessen Vater sich das Leben genommen hat, wird vom Therapeuten Peter Doppler (Stephan Kampwirth) in seiner Trauerarbeit unterstützt. Dessen Frau Charlotte (Karoline Eichhorn, nominiert als "Beste deutsche Schauspielerin" für die GOLDENE KAMERA 2018) arbeitet wiederum bei der Polizei und ermittelt gemeinsam mit Kommissar Nielsen im Fall des verschwundenen Erik Obendorf (Paul Radom).

Die Story wird auf verschiedenen Zeitebenen erzählt: Sie beginnt mit dem Suizid von Jonas Kahnwalds Vater am 21. Juni 2019. Seit diesem schrecklichen Ereignis plagen Jonas Albträume. Realität und Traum vermischen sich - genauso wie die Erzählstränge auf unterschiedlichen Zeitebenen. Die Schicksale der Bewohner sind zudem verwoben mit Ereignissen aus den Jahren 1986 und 1953. "Es wird wieder passieren", ruft ein Mann, während er durch die Kleinstadt zu einer Elternversammlung in der Schule läuft. Und auch Jonas' Albträume, die eher wie eine Vorahnung wirken, kommen immer wieder.

Hintergrund

"Dark" ist die erste Produktion von Netflix, die komplett in Deutschland entwickelt und produziert wurde. Baran Bo Odar inszenierte die Serie und Jantje Friese schrieb das Drehbuch. Gemeinsam haben sie bereits den Cyber-Thriller "Who Am I - Kein System ist sicher" realisiert, der auch international für Aufsehen sorgte. Eigentlich wollte Netflix, dass der Schweizer Regisseur aus diesem Filmstoff eine Serie entwickelt, doch dann überzeugte Odar mit dem Konzept zu "Dark". Max Wiedemann und Quirin Berg, unser diesjähriges Jurymitglied, haben die 10-teiligen Mysterie-Serie produziert. Ein Grund, warum sich Quirin Berg bei der Wahl enthielt:

Jury-Mitglied der GOLDENEN KAMERA Quirin Berg im Interview

Das Ensemble glänzt nicht nur mit großen Namen, sondern auch mit großartigen schauspielerischen Leistungen.

Die "Dark"-Darsteller im Interview

Neben "Dark" sind "Das Verschwinden" und "4 Blocks" in der Kategorie "Bester deutscher Mehrteiler/Miniserie" für die GOLDENE KAMERA 2018 nominiert. Wer die Gewinner der geheimen Abstimmung sind, wird erst bei der Verleihung am 22. Februar verraten. Das ZDF überträgt die Galashow live.

Bildergalerie: Die Highlights der GOLDENEN KAMERS 2018