Paula Beer ist nominiert als "Beste Schauspielerin"

Paula Beer ist für ihre Rolle in der Serie "Bad Banks" (ZDF) als "Beste Schauspielerin" nominiert für die GOLDENE KAMERA 2019.

Paula Beer spielt in "Bad Banks" die junge Bankerin, die ihr Privatleben für die Karriere opfert. Die Rolle hat die 24-Jährige auf einen Schlag berühmt gemacht.In der gerade verkündeten Fortsetzung wird sie wieder die Hauptrolle übernehmen.

Jurybegründung

Die Jury sagt: "Grenzen testen, das System und sich selbst für den Erfolg ausbeuten: Paula Beer ist als coole Bankerin erschreckend überzeugend. Gleichzeitig verkörpert sie glaubhaft die verletzliche, junge Frau, die ihren Platz in der realen Welt noch nicht gefunden hat, Panikattacken inklusive."

Über Paula Beer

Die 1995 in Mainz Geborene nahm bereits im Alten von acht Jahren an Theaterkursen teil. Schnell war ihr klar, dass sie große Freude am Schauspiel hatte. Von ihrem zwölften bis 16. Lebensjahr war sie Mitglied des Jugendensemble des Berliner Friedrichstadtpalasts. Große Bekanntheit erlangte sie bereits als 14-Jährige durch ihre erste Kinohauptrolle als Oda von Siering in Chris Kraus’ historischem Drama "Poll" (2010), für die sie 2011 den Bayerischen Filmpreis als beste Nachwuchsdarstellerin erhielt.

Es folgten weitere Rollen in den Kinofilmen "Ludwig II." (2012), "Der Geschmack von Apfelkernen" (2013) und erneut eine Kinohauptrolle in Andreas Prochaskas Alpenwestern "Das finstere Tal" (2014). Ihr TV-Debüt gab sie 2015 neben Joachim Król und Sven Gielnik in Kai Wessels Komödie "Pampa Blues". Im selben Jahr spielt sie im Kinofilm "4 Könige" das Scheidungskind Alex, das gemeinsam mit drei weiteren Jugendlichen Weihnachten in der Jugend-Psychiatrie verbringen muss.

In François Ozons französisch-deutscher Koproduktion "Frantz" (2016), das kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs spielt, übernahm sie eine zweisprachige Rolle und begeisterte neben dem deutschen Publikum auch die französischen Zuschauer und Kritiker - und nicht zuletzt die Jury der Internationalen Filmfestspiele von Venedig, die Paula Beer 2016 als beste Nachwuchsschauspielerin auszeichnete.

2018 folgten gleich drei Hauptrollen: In der Romanverfilmung "Transit" von Christian Petzold spielt sie eine geheimnisvolle Frau, die nach ihrem verschwundenen Ehemann sucht, im für den Auslandsoscar nominierten Film "Werk ohne Autor" ist sie neben Tom Schilling zu sehen und in der Serie "Bad Banks", die ebenfalls für die GOLDENE KAMERA 2019 nominiert ist, opfert sie als Bankerin Jana Liekam ihr Privatleben für die Karriere.

Neben Paula Beer sind in der Kategorie "Beste Schauspielerin" Anna Schudt und Rosalie Thomass nominiert. Wer von ihnen die GOLDENE KAMERA gewinnen wird, ist noch geheim und wird erst während der festlichen Gala am 30. März verraten. Das ZDF überträgt die Verleihung live ab 20.15 Uhr.