Anna Schudt ist nominiert als "Beste Schauspielerin"

Anna Schudt ist für ihre Rolle im Emanzipationsdrama "Aufbruch in die Freiheit" (ZDF) nominiert für die GOLDENE KAMERA 2019.

Anna Schudt blickt auf ein triumphales TV-Jahr zurück. Die Konstanzerin konnte ihre Vielfalt in zahlreichen Stücken unter Beweis stellen, insbesondere im Emanzipationsdrama "Aufbruch in die Freiheit", der als "Bester Fernsehfilm" ebenfalls nominiert ist für die GOLDENE KAMERA 2019.

Jurybegründung

Die Jury sagt: "In dem Drama spielt sie eine Metzgersfrau, die in den 70ern auf der Suche nach mehr Selbstbestimmung ist. Fein nuanciert, dazu mit großer, uneitler Spielfreude verleiht Anna Schudt dieser Achterbahn der Gefühle bewundernswerte Authentizität."

Über Anna Schudt

Die 44-jährige Schauspielerin absolvierte mit 20 Jahren ihre Schauspielausbildung an der Otto Falckenberg Schule in München. Bereits ein Jahr vor ihrem Abschluss war sie zum ersten Mal mit einer Nebenrolle in Herbert Achternbuschs Satire "Ab nach Tibet" (1993) im Kino zu sehen. Danach folgten viele Jahre als erfolgreiche Theaterschauspielerin. Sie war Ensemblemitglied bei den Münchner Kammerspielen (1994-1999), bei der Schaubühne Berlin (1999-2001) und beim Bayerischen Staatsschauspiel München (2001-2006).

Ihr TV-Debüt gab sie bereits 1999 mit einer Nebenrolle in einer Episode von "Jets - Leben am Limit", einer Serie über das Leben von Jetpiloten. In ihrer erste große TV-Rolle in Diethard Klantes Ehedrama "Im Chaos der Gefühle" (2002) war sie als Geliebte von Edgar Selge zu sehen. Ihre erste größere Rolle als Filmschauspielerin erhielt sie in Christian Petzolds "Gespenster" (2004). Im selben Jahr war sie im Ludwigshafener "Tatort: Abgezockt" in einer starken Episodenrolle als verzweifelte Pflegerin zu sehen.

Große Bekanntheit erlangte sie als Co-Ermittlerin Anne Vogt in der ersten Staffel der ZDF-Serie "Der Kriminalist" (2006-2007) an der Seite von Christian Berkel und Frank Giering. Weil sie sich nicht auf eine Rolle festlegen lassen wollte, stieg sie allerdings nach der ersten Staffel wieder aus. Dennoch hat die 1974 in Konstanz geborene Schauspielerin einen Faible für Krimis: Es folgten Rollen in den Krimireihen "Kommissarin Lucas" (2006), "Unter Verdacht" (2006), "Der Alte" (2009), "Bella Block" (2011). Seit 2012 ermittelt sie lieber selbst und spielt an der Seite von Jörg Hartmann im Dortmunder "Tatort" die resolute Kommissarin Böhnisch.

Ihren bisher größten Filmerfolg feierte Anna Schudt im vergangenen Jahr. 2018 wurde sie für ihre Rolle als Kabarettistin Gaby Köster in der TV-Verfilmung von Kösters autobiografischem Buch "Ein Schnupfen hätte auch gereicht" (2017) mit dem International Emmy als beste Hauptdarstellerin geehrt.

Neben Anna Schudt sind in der Kategorie "Beste Schauspielerin" Paula Beer und Rosalie Thomass nominiert. Wer von ihnen die GOLDENE KAMERA gewinnen wird, ist noch geheim und wird erst während der festlichen Gala am 30. März verraten. Das ZDF überträgt die Verleihung live ab 20.15 Uhr.