Albrecht Schuch ist nominiert als "Bester Schauspieler"

Albrecht Schuch ist für seine Rollen in den TV-Filmen "Der Polizist und das Mädchen" (ZDF) sowie "Kruso" (Das Erste) nominiert für die GOLDENE KAMERA 2019.

Albrecht Schuch (33) ist erst seit zehn Jahren auf dem Schirm zu sehen, dafür 2018 gleich mit vier Hauptrollen, etwa in "Kruso" und "Der Polizist und das Mädchen".

Jurybegründung

Die Jury sagt: "Ob als Polizist, der einfallsreich mordet, oder als DDR-Hippie in 'Kruso': Anscheinend mühelos verschmilzt Albrecht Schuch mit den Charakteren und zieht die Zuschauer mit seiner faszinierenden Vielschichtigkeit in seinen Bann."

Über Albrecht Schuch

Der 1985 in Jena geborene Albrecht Schuch stand zum ersten Mal als 16-Jähriger auf der Bühne am Theaterhaus Jena in "Die Fliegen". Von 2006 bis 2010 absolvierte er sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelsohn Bartholdy" in Leipzig. Bis 2016 spielte er auf unterschiedlichen Theaterbühnen und war u. a. am Maxim Gorki Theater in Berlin und dem Burgtheater in Wien engagiert.

Sein TV-Debüt feierte er 2009 in einer Episode der ARD-Mini-Serie "Bei uns um die Ecke". 2011 folgte seine erste größere Kinorolle als Betreuer zweier DDR-Sportler in "Westwind" unter der Regie von Robert Thalheim. Ein Jahr später bekam er seine erste Filmhauptrolle als Naturforscher Alexander von Humboldt in dem Kinofilm von Regisseur Detlev Buck "Die Vermessung der Welt" nach dem gleichnamigen Roman-Bestseller von Daniel Kehlmann. Große Beachtung fand er in der Rolle als NSU-Terrorist Uwe Mundlos in dem Fernsehfilm "Die Täter - Heute ist nicht alle Tage", die erste Episode des ARD-Dreiteilers "Mitten in Deutschland - NSU" (2016). 2017 war in seiner ersten TV-Hauptrolle in dem Kriminalfilm "Verräter - Tod am Meer" (ZDF) zu sehen.