Nicholas Ofczarek ist nominiert als "Bester Schauspieler"

Nicholas Ofczarek ist für seine Rolle in der Thrillerserie "Der Pass" (Sky) nominiert für die GOLDENE KAMERA 2019.

Nicholas Ofczarek ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Mit welcher Wucht der 47-jährige Wiener spielt, ist wunderbar in der Thrillerserie "Der Pass" zu erleben, die in der Kategorie "Beste Serie" ebenfalls für die GOLDENE KAMERA 2019 nominiert ist.

Jurybegründung

Die Jury sagt: "Wie kein anderer ver­körpert Nicholas Ofczarek den des­illusionierten öster­reichischen Polizisten, der seine Seele längst verloren glaubt. Wie er sich seinen Abgründen mit Wucht und grimmigem Humor entgegen­ stemmt, ist eine Offenbarung an Schauspielkönnen.

Über Nicholas Ofczarek

Nicholas Ofczarek erblickte am 30. Mai 1971 als Sohn des Opernsänger-Ehepaares Roberta und Klaus Ofczarek das Licht der Welt. Der gebürtige Wiener absolvierte seine Schauspielausbildung am örtlichen Konservatorium und trat zunächst in der freien Theaterszene auf, bis ihn Claus Peymann 1994 an das Wiener Burgtheater holte, dessem Ensemble Ofczarek bis heute angehört.

Der Träger des Wiener Schauspielrings, der von 2010 bis 2012 als "Jedermann" bei den Salzburger Festspielen für Furore sorgte, steht seit Ende der 1990er Jahre auch kontinuierlich vor der Kamera. Nach seinem TV-Debüt in der Tragikomödie "Lieselotte" (1998) und seinem Kino-Debüt im österreichischen Thriller "Das Siegel" (1998) ließ Nicholas Ofczarek zunächst mit markanten Gastrollen in Serien wie "SOKO Kitzbühel" und in den Verfilmungen der Alfred-Komarek-Krimis "Blumen für Polt" (2001), "Himmel, Polt und Hölle" (2002) sowie "Polterabend" (2003) aufhorchen.

Der filmische Durchbruch gelang dem seit 1999 mit der Schauspielerin Tamara Metelka verheirateten Vater einer Tochter als Brauereibesitzer Michel Dorfler in Marcus H. Rosenmüllers Sportkomödie "Schwere Jungs" (2006), auf die er diverse markante Film- und Fernsehrollen folgen ließ. So glänzte Ofczarek als Musik-Manager Markus Spiegel im Biopic "Falco - verdammt, wir leben noch!" (2008), schlüpfte für Florian David Fitz' Regiedebüt "Jesus liebt mich" (2012) in die Rolle des Teufels und stahl als korrupter Kiezbulle Mario Diller in Lars Beckers ZDF-Thrillern "Unter Feinden" (2013), "Zum Sterben zu früh" (2015) sowie "Reich oder tot" (2017) die Show.

Schauspielerisch über sich hinauszuwachsen scheint Nicholas Ofczarek immer dann, wenn er menschliche Abgründe ausloten kann. Dafür stehen seine furchteinflößenden Darstellungen des manischen Stalkers Wolfgang in Peter Prayers Thriller "Am Ende des Tages" (2011), des litauischen Menschenhändlers Marius Loukauskis in der internationalen Serien-Koproduktion "The Team" (2015) und des psychopathischen Serienkillers Alexander Nolte im Frankfurter "Tatort: Die Geschichte vom bösen Friederich“ (2016).

Der Preisträger des österreichischen Film- und Fernsehpreises Romy des Jahres 2012 ist aber bei weitem nicht auf das düstere Rollenfach abonniert. Sein komödiantisches Talent stellte Nicholas Ofczarek in der Vergangenheit in schwarzhumorigen ORF-Serien wie "11er Haus" (2005), "Braunschlag" (2012), "BÖsterreich" (2014) und der satirischen "Dallas"-Antwort "Altes Geld" (2015) unter Beweis.

Neben Nicholas Ofczarek sind in der Kategorie "Bester Schauspieler" Jörg Schüttauf und Albrecht Schuch nominiert. Wer von ihnen die GOLDENE KAMERA gewinnen wird, ist noch geheim und wird erst während der festlichen Gala am 30. März verraten. Das ZDF überträgt die Verleihung live ab 20.15 Uhr.