GOLDENE KAMERA 2019 für Albrecht Schuch

Für seine Rollen in den TV-Filmen "Der Polizist und das Mädchen" sowie "Kruso" setzte sich Albrecht Schuch in der Kategorie "Bester Schauspieler" gegen Jörg Schüttauf und Nicholas Ofzarek durch und bekam von Laudatorin Désirée Nosbusch die GOLDENE KAMERA 2019 überreicht.
Preisträger Albrecht Schuch im Interview
Preisträger Albrecht Schuch im Interview

Bei der 36. Verleihung der GOLDENEN KAMERA war Désirée Nosbusch noch als Moderatorin aktiv. An diesem Abend ließ es sich der "Bad Banks"-Star nicht nehmen, als Laudatorin in der Kategorie "Bester Schauspieler" zu fungieren und in ihrer Rede ihre persönliche Beziehung zu den drei Nominierten auszuführen.

Video-Highlights | GOLDENE KAMERA 2019
Video-Highlights | GOLDENE KAMERA 2019

Gewinner Albrecht Schuch, der nur wenige Stunden vor der Gala zusammen mit Désirée Nosbusch für die zweite "Bad Banks"-Staffel vor der Kamera stand, konnte sein Glück kaum fassen und herzte seine Laudatorin innig, bevor er nach Worten ringend seiner Dankbarkeit Ausdruck verlieh: "Es ist ein Geschenk, Geschichten erzählen zu dürfen."

Albrecht Schuch (33) ist erst seit zehn Jahren auf dem Schirm zu sehen, dafür 2018 gleich mit vier Hauptrollen, etwa in "Kruso" und "Der Polizist und das Mädchen".

Jurybegründung

Die Jury sagt: "Ob als Polizist, der einfallsreich mordet, oder als DDR-Hippie in 'Kruso': Anscheinend mühelos verschmilzt Albrecht Schuch mit den Charakteren und zieht die Zuschauer mit seiner faszinierenden Vielschichtigkeit in seinen Bann."

Über Albrecht Schuch

Der 1985 in Jena geborene Albrecht Schuch stand zum ersten Mal als 16-Jähriger auf der Bühne am Theaterhaus Jena in "Die Fliegen". Von 2006 bis 2010 absolvierte er sein Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelsohn Bartholdy" in Leipzig. Bis 2016 spielte er auf unterschiedlichen Theaterbühnen und war u. a. am Maxim Gorki Theater in Berlin und dem Burgtheater in Wien engagiert.

Sein TV-Debüt feierte er 2009 in einer Episode der ARD-Mini-Serie "Bei uns um die Ecke". 2011 folgte seine erste größere Kinorolle als Betreuer zweier DDR-Sportler in "Westwind" unter der Regie von Robert Thalheim. Ein Jahr später bekam er seine erste Filmhauptrolle als Naturforscher Alexander von Humboldt in dem Kinofilm von Regisseur Detlev Buck "Die Vermessung der Welt" nach dem gleichnamigen Roman-Bestseller von Daniel Kehlmann. Große Beachtung fand er in der Rolle als NSU-Terrorist Uwe Mundlos in dem Fernsehfilm "Die Täter - Heute ist nicht alle Tage", die erste Episode des ARD-Dreiteilers "Mitten in Deutschland - NSU" (2016). 2017 war in seiner ersten TV-Hauptrolle in dem Kriminalfilm "Verräter - Tod am Meer" (ZDF) zu sehen.

Für seine Rolle als Reporter im zweiteiligen TV-Geiseldrama "Gladbeck" (2018) wurde Albrecht Schuch mit dem Deutschen Fernsehpreis 2018 als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Beim diesjährigen Deutschen Fernsehpreis wurde er als Bester Schauspieler für seine Rollen in "Kruso" (2018) und "Der Polizist und das Mädchen" (2018). Auch in der für die GOLDENE KAMERA 2019 nominierten Serie "Bad Banks" ist er neben der ebenfalls nominierten Paula Beer zu sehen. Aktuell ist Albrecht Schuch als Erzieher in Nora Fingscheidts Kinofilm "Systemsprenger" zu sehen, der bei den diesjährigen Internationale Filmfestspielen in Berlin den Alfred-Bauer-Preis erhielt.