GOLDENE KAMERA 2019: Das sind die jeweils drei Nominierten für „Bester Fernsehfilm“ und „Beste Serie“

ESSEN, 28.2.2019. Die elfköpfige Jury der GOLDENEN KAMERA 2019 (u.a. mit Nadja Uhl, Gabriela Sperl, Max Giermann, Rudi Cerne, Richy Müller und Robert Hofmann) hat jeweils drei erfolgreiche Produktionen für die Kategorien „Bester Fernsehfilm“ und „Beste Serie“ nominiert.

In der Kategorie „Bester Fernsehfilm“ sind nominiert:

„Aufbruch in die Freiheit“ (Gesellschaftsdrama; ZDF)

Jurybegründung: „Eine Frau vom Lande wehrt sich gegen ihren übermächtigen Mann und treibt heimlich ab. Gekonnt verbindet der Film das private Drama mit der Frauenbewegung der 1970er. Die originale Sprache und eine fantastisch punktgenaue Ausstattung lassen den Zeitgeist aufleben, den die Schauspieler brillant interpretieren.“ Drehbuch: Andrea Stoll, Heike Fink, Ruth Olshan. Regie: Isabel Kleefeld

„Macht euch keine Sorgen“ (Politdrama; Das Erste)

Jurybegründung: „Ein Vater reist seinem Sohn, der sich dem IS angeschlossen hat, hinterher. Die ruhige Regie intensiviert noch das Entsetzen und die Hilflosigkeit, die er bei seiner Suche empfindet. Jörg Schüttaufs Spiel spiegelt diese Gefühle so, dass es beim Zusehen weh tut.“ Drehbuch: Jana Simon, Kathi Liers. Regie: Emily Atef

„Schöne heile Welt“ (Tragikomödie; SWR/Arte)

Jurybegründung: „Selten schafft es einFilm, beim Zuschauer so viel Lust an Alltagskomik zu erzeugen und zugleich so viel Beklemmung: Wunderbar ausbalanciert schildert er, wie sich der grantige, dauernörgelnde Arbeitslose Willi durch die unfreiwillige Sorge um einen jungen Afrikaner zum besseren Menschen wandelt. Ein sehr stimmungsvolles Stück, kraftvoll gespielt.“ Drehbuch & Regie: Gernot Krää

In der Kategorie „Beste Serie“ gehen diese Produktionen ins Rennen:

„Bad Banks“ (Thrillerserie; ZDF/Arte)

Jurybegründung: „Wie hier die Finanzwelt mit Maßanzügen, Maßlosigkeit und Machtgier dargestellt wird, ist spannender als jeder Actionthriller. Bravourös das Spiel von Paula Beer, Barry Atsma und Désirée Nosbusch bis hin zu den Nebendarstellern. Das ist großes, finessenreiches Fernsehen über ein bislang wenig beachtetes Sujet.“ Drehbuch: Oliver Kienle, Jana Burbach, Jan Galli. Regie: Christian Schwochow

„Beat“ (Thrillerserie; Amazon Prime Video)

Jurybegründung: „Selten wurden Faszination und Sumpf der Berliner Technoszene so gründlich seziert. Mit suggestiven Szenen von zwingender Intensität entwickelt dieser Großstadt-Thriller einen Sog, der seinesgleichen sucht. Umwerfend gut Jannis Niewöhner in der Hauptrolle Robert Schlag, genannt Beat. Beängstigend gut Alexander Fehling als sein skrupelloser Gegenspieler. Drehbuch: Norbert Eberlein, Marco Kreuzpaintner. Regie: Marco Kreuzpaintner

„Der Pass“ (Thrillerserie; Sky)

Jurybegründung: „Das ungleiche, deutschösterreichische Ermittlerpaar, von Nicholas Ofczarek und Julia Jentsch brillant gespielt, zieht sofort in den Bann. Je länger man zuschaut, umso raffinierter wendet sich die Handlung. Überraschende Bildsprache, unter die Haut gehender Sound und die außergewöhnliche Dramaturgie des Alpenthrillers setzen Maßstäbe.“ Drehbuch: Cyrill Boss, Mike Majzen, Philipp Stennert. Regie: Cyrill Boss, Philipp Stennert

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