Serien-Event der Woche: "The Gifted"

Liebling, unsere Kinder sind Mutanten! Aus Sicht einer Familie fügt die neue FOX-Serie "The Gifted" dem "X-Men"-Universum ein spektakuläres neues Kapitel hinzu.

Liebhaber des "X-Men"-Universums dürfen sich freuen: Nach spektakulären Kinoauftritten von "Logan" und "Deadpool" sowie der brillanten TV-Serie "Legion" mit Dan Stevens gibt es jetzt spannendes Futter mit weiteren Marvel-Mutanten: In vorerst 13 Episoden erzählt der neue US-Hit "The Gifted" (ab 17. Januar um 21 Uhr auf FOX) von den Struckers, die entdecken, dass ihre Kinder übernatürliche Fähigkeiten besitzen:

Darum geht's in "The Gifted"

Nachdem Teenagersohn und Mobbing-Opfer Andy (Percy Hynes White) aus Wut eindrucksvoll die Schulaula zerlegt hat, outet sich auch seine große Schwester Lauren (Natalie Alyn Lind) als Mutantin. Bisher hatte sie ihre Kräfte verheimlicht, denn Familienvater Reed Strucker (Stephen Moyer) hat als Staatsanwalt bereits etliche Mutanten internieren lassen. Für Reed ist klar, dass auch seine Kids festgenommen werden und auf Nimmerwiedersehen verschwinden könnten. Und tatsächlich ist die für Mutanten zuständige Behörde ihnen schnell auf den Fersen. Über Nacht wird Reed Strucker vom Mutantenverfolger zu deren Beschützer, schließlich geht es um die eigenen Kinder...

Originaltrailer zu "The Gifted" (Pay-TV-Start: 17.1.2018)

Die Macher über "The Gifted"

"Reed muss sich fragen, warum Andy und Lauren nie Vertrauen hatten, sich ihm zu offenbaren“, sagt sein Darsteller Stephen Moyer, der mit Anna Paquin, ihres Zeichens Superheldin aus den "X-Men"-Kinofilmen, verheiratet ist. "Das X-Franchise hat eine Riesen-Fanbase", erklärt Moyer diese Welt, die seit 1963 in Comicform existiert und seit 2000 auch im Kino immer weiter wächst. "Die Comicbücher erschienen erstmals in den Zeiten der Bürgerrechtsbewegung, später wurden sie von der LGBT-Gemeinde aufgenommen, weil sie vom Anderssein erzählen. Es gibt viele Allegorien unter der Oberfläche."

In der Serie wendet sich Normalo Reed an die Andersartigen: Er kontaktiert den Mutanten Marcos (Sean Teale), weil er hofft, dass der die Familie nach Mexiko schleusen könnte. Marcos nämlich gehört zu einem gut organisierten Untergrundnetzwerk, das die Macher nach dem Vorbild der "Underground Railroad" schufen – einem Geflecht aus Routen und Zufluchtsorten, das afroamerikanische Sklaven nutzten, um in die freien Bundesstaaten zu gelangen. Marcos verspricht Hilfe unter der Bedingung, dass Reed für die Befreiung der inhaftierten Mutantin Lorna (Emma Dumont) sorgt.

Comicfans ist sie auch als Polaris bekannt, die aufgrund ihrer magnetischen Kräfte unter Verdacht steht, Tochter des Schurken Magneto zu sein. Serienschöpfer Matt Nix ("Burn Notice") ist seit seiner Kindheit absoluter Fan der "X-Men"-Comics, er fühlt sich ihrem Vermächtnis verpflichtet und bezieht gekonnt solche Anleihen der Vorlage ein: "Das schulde ich meinem zehnjährigen Ich“, sagt er. Eigentlich eine verdammt gute Motivation, spannende Unterhaltung zu machen.

GOKA-Wertung

Muss ich sehen, weil...
...mit Matt Nix ein leidenschaftlicher "X-Men"-Liebhaber am Werk ist, und das spürt man. Ein sehr gut besetztes "All-Star"-Mutanten-Team liefert rasantes, optisch überzeugendes Popcorn-TV ab!

Für Fans von...
...den Mutanten-Serien "Heroes" (2006-2010) und "Legion" (seit 2017)

"The Big Bang Theory" im Doppelpack

Machen auch in der 11. Staffel eine gute Figur: Die "Big Bang Theory"-Helden Bernadette (Melissa Rausch, l.), Howard (Simon Helberg), Amy (Mayim Bialik), Sheldon (Jim Parsons), Leonard (Johnny Galecki), Penny (Kaley Cuoco) und Raj (Kunal Nayyar, r.)
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Foto: © CBS
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