"Beck is back": Exklusive Clips aus der neuen RTL-Serie

Bert Tischendorf, bereits als Lover der "Wanderhure" zu sehen, spielt nun in "Beck is back" einen alleinerziehenden Pflichtverteidiger mit vier Kindern, der über einem Hähnchengrill sein Anwaltsbüro eröffnet.

Für die neue RTL-Dramedy "Beck is back" (ab Dienstag, 30. Januar, 21.15 Uhr) hat der 38-jährige Schauspieler seinen Platz im Ermittler-Ensemble der ZDF-Krimiserie "Letzte Spur Berlin" aufgegeben: "Die Figur Hannes Beck bot einfach mehr Gestaltungspotenzial", findet er. "Auch einen Vater zu spielen war ein Grund zuzusagen – mit Kindern ist immer Leben am Set", sagt Tischendorf, der selbst 2016 erstmals Vater wurde.

Trailer zu "Beck is back"

Darum geht's in "Beck is back"

In der Anwaltsserie stellt Hannes Beck (Bert Tischendorf) seinen Alltag mit den vier Kids gehörig um, nachdem er seine Gattin Kirsten in flagranti mit dem Staatsanwalt Marius Wachta erwischt hat. Um eigenes Geld zu verdienen, beginnt der bisherige Hausmann als Pflichtverteidiger zu arbeiten – und gemeinsam mit seiner Haushaltshilfe Jasmina (Andreja Schneider) auf eigene Faust zu ermitteln.

Dabei gerät Beck auch mit Kirstens Neuem aneinander, und es gibt viel dazuzulernen für ihn, weil er über keine Praxis als Anwalt verfügt: "Hannes ist eine Mischung aus Kermit der Frosch und Batman, er ist zwar ein bisschen grün hinter den Ohren, aber dafür hat er einen schönen Umhang", sagt Tischendorf.

Deutsche Serienoffensive bei RTL

Mit "Sankt Maik" startete RTL in der vergangenen Woche die erste von vier deutschen Serien, nun folgt die zehnteilige Serie "Beck is back". Wann die beiden Serien "Jenny: Echt gerecht" und "Lifelines" sehen sein werden, ist noch offen. Bisher liefen am Dienstag US-Serien wie "Bones – Die Knochenjägerin" mit mäßigem Erfolg, jetzt will der Sender einen zweiten Abend mit deutschen Eigenproduktionen etablieren.

Nachdem der ambitionierte deutsch-deutsche Thriller und GOLDENE KAMERA-Gewinner von 2016 "Deutschland 83" beim Publikum nicht sehr gut ankam, sind die Macher wieder auf eher konventionelle TV-Kost umgeschwenkt – "Sankt Maik" mit Hauptdarsteller Daniel Donskoy und "Beck is back" bilden da keine Ausnahme. Dass die Storys ziemlich schlicht gestrickt sind und einige Gags recht platt daherkommen, nimmt der Sender billigend in Kauf. Mit der Besetzung haben die Macher allerdings in beiden Fällen ein durchaus glückliches Händchen bewiesen.

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