Tatort Wall Street: Thrillerserie "Billions" geht in die 3. Runde

Echte New Yorker Finanzjongleure lieben die Serie "Billions". Die dritte Staffel lohnt sich aber garantiert für alle: John Malkovich ist als Gaststar dabei!

Sie scheinen einander auf ewig verbunden – allerdings in inniger Feindschaft: Das Duell zwischen dem skrupellosen Wall-Street-Finanzprofi Bobby Axelrod (Damian Lewis) und dem verbissenen Staatsanwalt Chuck Rhoades (Paul Giamatti) geht in die dritte Runde!

Sky-Trailer zur 3. Staffel "Billions"

Darum geht's in der 3. Staffel "Billions"

In zwölf neuen Episoden (ab dem 26. März, 20.15 Uhr, Sky Atlantic) unternehmen sie wieder alles, um sich gegenseitig die Karrieren zu zerstören, müssen aber auch gegen neue mächtige Feinde um ihr Überleben kämpfen. Durch die neue Figur eines raffinierten Generalstaatsanwalts aus Texas spiegeln die Serienschöpfer Brian Koppelman und David Levien jetzt die neuen Verhältnisse in Washington wider. Und John Malkovich wird als Gaststar einen russischen Milliardär verkörpern – ein echter Besetzungs-Coup der "Billions"-Macher!

Die Serie besticht ohnehin schon mit ihrem exquisiten Soundtrack und der feinen Auswahl an Regisseuren, die "ihrer" Folge jeweils eine eigene Handschrift verleihen – in der zweiten Staffel war etwa Oliver Hirschbiegel ("Der Untergang") von der Partie. Zudem ist mit Finanzwunderkind Taylor Mason (Asia Kate Dillon) aus dem Team von Bobby Axelrod die erste non-binäre TV-Serienfigur zu sehen, eine Person also, die ihr Geschlecht als weder männlich noch weiblich bezeichnet.

"Ein Wall-Street-Porno"

"Billions" hat bereits eine beachtliche Fangemeinde aus der realen Finanzbranche New Yorks gewonnen, denn sie spielt mit Versatzstücken realer Begebenheiten: Hedgefonds-Manager Steven A. Cohen, gegen den wegen Insiderhandels ermittelt wurde, gilt als Vorbild für Axelrod. Für Rhoades wiederum stand Preet Bharara Pate, ein New Yorker Staatsanwalt, der jahrelang versucht hatte, Cohen auch persönlich zu überführen. Er wurde 2017 von Donald Trump gefeuert.

"Sie versuchen wirklich, es richtig hinzubekommen", bestätigt der erfahrene Hedgefonds-Manager James Chanos, der zu den Beratern der Serie zählt. "Aber 'Billions' ist immer noch Fiktion. Ein Wall-Street-Porno, wenn auch ein Softporno, deshalb ist es ein solcher Spaß." In seinen Büros gäbe es keine Abercrombie-Models, stattdessen Durchschnittstypen mit Resten von Asia-Food auf dem Schreibtisch: "Leider ist die Realität nicht so romantisch, wie die Serie sie zeigt." Dann lieber so wie in "Billions": 50 Shades of Wall Street.

Regisseur Christoph Schrewe: "Sex, Drugs, Römer und Kelten - mehr Spaß geht nicht!"

Christoph Schrewe führt Regie bei den letzten beiden "Britannia"-Folgen – inklusive großer Schlachtszenen. Was es mit dem Bären während der Dreharbeiten auf sich hatte und wie der Deutsche in den USA erfolgreich wurde, verrät der Regisseur im Exklusiv-Interview.
Mehr lesen