Antonio Banderas: "Wenn ich das vermassle, kann ich mich nicht mehr blicken lassen"

So war Picasso wirklich: Ausnahmekünstler und Frauenheld, Egozentriker und liebevoller Vater. Antonio Banderas zeigt in einer neuen Serie "Genius: Picasso" (ab 26. April, 21.00 Uhr, National Geographic) alle Facetten des Genies.

Darum geht's in "Genius: Picasso"

Was ist aus dem rebellischen jungen Künstler geworden?", fragt Dora Maar provozierend. Es ist das Jahr 1937, die baskische Stadt Guernica ist gerade durch einen deutschen Luftangriff zerstört worden. Die junge Frau versucht ihren Liebhaber, Pablo Picasso, dazu zu bewegen, für die Weltausstellung in Paris ein Bild zu malen, das die Schrecken des Krieges anklagt. Doch Picasso, mit Mitte 50 längst schon weltberühmt und etabliert, sträubt sich. Er übernehme keine Auftragsarbeiten, herrscht er sie an, um dann doch noch nachzugeben: "Ich werde eine sehr große Leinwand brauchen." Das Gemälde "Guernica" wird eines der bekanntesten und bedeutendsten Werke Picassos, der etwa 50.000 Gemälde, Zeichnungen, Collagen und Plastiken hinterlassen hat.

Trailer zu "Genius: Picasso" (OV)

Antonio Banderas spielt Picasso

Antonio Banderas, der den spanischen Künstler in der zehnteiligen Serie "Picasso" verkörpert, zeigt ihn als Mann mit einem überbordenden Selbstbewusstsein, der aber auch Selbstzweifel kennt. Als Frauenheld, Charmeur, liebevollen Vater und Egozentriker, dem nichts so wichtig ist wie seine Arbeit – und der selbst dann noch ungerührt an "Guer