Die neue Anwaltsserie-Comedyserie "Falk"

In der neuen Serie „Falk“ spielt Fritz Karl einen Dandy, der als Anwalt kuriose Klienten vertritt. (Di, 15. Mai, 20:15 Uhr im Ersten)

Hochrangige Politiker, die heimlich Strapse tragen und deshalb erpresst werden. Streitsüchtige Damen, die ihre Mitmenschen schlagen, um Stress abzubauen. Ein Schlagersänger namens Roberto Blanco, der juristisch gegen einen erfolglosen DJ vorgeht der seinen Song „Ein bisschen Spaß muss sein“ abkupfert. Bei den fiktiven Fällen des neuen Serienanwalts „Falk“ setzen die Macher vor allem auf eines: gepflegten Humor am Feierabend.

Verkörpert wird die Hauptfigur, ein dandyhafter Lebemann, vom österreichischen Schauspieler Fritz Karl („Die Krupps“). „Eigentlich arbeitet Falk lieber als Gastronom“, verrät der 50-Jährige im Interview mit GOLDENE KAMERA, „doch weil er in die Pleite rutscht, muss er sich seine Brötchen in der Kanzlei eines Freundes verdienen. Dort vertritt er seine Klienten extrem fantasievoll und zieht vor Gericht so oft eine Show ab, dass er schon bald als ‚John McEnroe der Anwaltsszene‘ verschrien ist.“ Obendrein ist der Jurist ein Womanizer, der sich mit drei verschiedenen Frauen herumschlägt. Und er ist extrem hypochondrisch: „Er hat Angst vor Alzheimer, weil sein Vater daran starb.“

"Für Trump wäre Falk der richtige Mann!“

Im Job versteht sich Falk eher als Mediator denn als Paragrafenreiter. Für Fritz Karl eine gute Einstellung: „Heutzutage wird viel zu viel vor Gericht gestritten, etwa wegen Banalitäten wie Nachbarschaftsstreit. Dabei könnten wir alle viel Geld sparen, wenn es mehr Mediatoren gäbe! Obwohl Falk wie ein Winkeladvokat wirkt, würde ich ihn sofort engagieren, wenn mich jemand vor Gericht zerrt. Auch für Leute wie Trump, die viele juristische Probleme haben, wäre er der richtige Mann!“

Apropos richtig: Die ARD hat ihrem neuen Anwalt schon mal einen sehr guten Sendeplatz spendiert. Beste Voraussetzung für einen neuen Serienerfolg. „Der Termin am Dienstagabend ist der erfolgreichste Serientermin im deutschen TV“, meint Gebhard Henke, Mitglied der Gemeinschaftsredaktion ARD-Hauptabendserie. „Das ist Erfolgen wie ‚Um Himmels Willen‘ oder ‚Tierärztin Dr. Mertens‘ geschuldet, aber ‚Mord mit Aussicht‘ hat ebenfalls eine wichtige Rolle am Dienstag gespielt. Mit ‚Falk‘ probieren wir jetzt etwas Neues aus.“

Hätte Fritz Karl Lust auf weitere Staffeln als Anwalt Falk? Der Star schmunzelt: „Denkbar ist alles! Ich wollte immer einen Dandy spielen, für den gutes Essen, teurer Wein und spleenige Kleidung das Maß aller Dinge sind!“

GOKA-Wertung: Jura mit viel Jux!

Muss ich sehen, weil...

der Dienstag der erfolgreichste Serientermin im deutschen TV ist!

Für Fans von:

"Liebling Kreuzberg", "Danni Lowinski", "Edel & Starck" und "Almen"

"Three Girls": Miniserie über Kindesmissbrauch

"Three Girls" basiert auf einem wahren Missbrauch-Skandal: Im britischen Rochdale wurden jahrelang mehrere Mädchen von einer Gang sexuell missbraucht. Den Opfern glaubte die Polizei lange nicht.
Mehr lesen