"Acht Tage": Der Untergang ist nah!

In der topbesetzten Endzeitserie "8 Tage“ rast ein Asteroid auf Europa zu – die Menschheit kämpft ums Überleben.

Darum geht's in "Acht Tage"

Das Unheil nimmt unerbittlich seinen Lauf: Ein Asteroid mit 60 Kilometer Durchmesser rast mit 30.000 Stundenkilometern auf die Erde zu. In acht Tagen wird er mitten in Europa einschlagen, dort wird kein Mensch die Katastrophe überleben. Dieses Szenario ist der Ausgangspunkt der Endzeitserie "8 Tage“, die im Februar 2019 bei Sky startet.

Im Zentrum der Geschichte steht eine Berliner Familie: Der Lehrer Uli Steiner ("Tatort"-Star Mark Waschke) und seine Frau, die Ärztin Susanne ("Emmy“-Preisträgerin Christiane Paul), wollen mit ihren Kindern Leonie (Lena Klenke) und Jonas (Claude Heinrich) ins ferne Sibirien flüchten, wo sie in einem Bunker überleben könnten. Doch Russland hat die Grenzen dicht gemacht. Vielleicht kann Susannes Bruder Herrmann (Fabian Hinrichs) helfen. Der ist Bundestagsabgeordneter und will die Familie mithilfe seiner einflussreichen Kontakte in die USA bringen.

Christiane Paul und Mark Waschke über "Acht Tage"

Der Cast

Eine starke Story, und die Messlatte bei der Umsetzung lag hoch: "Unser Anspruch war es, eine Dramaserie auf internationalem Niveau zu erschaffen“, sagt Showrunner und Produzent Rafael Parente. Damit das gelingt, wurden zahlreiche Hochkaräter engagiert. Regie führten der Oscarpreisträger Stefan Ruzowitzky ("Die Fälscher“) und der aufstrebende Schweizer Regisseur Michael Krummenacher, der 2015 seinen hoch gelobten Abschlussfilm "Sibylle“ vorlegte.

"In '8 Tage' erzählen wir von der Hysterie vor dem Untergang“, sagt Stefan Ruzowitzky. "Alles ist aus den Fugen geraten, die dünne Schicht aus Zivilisation und Kultur verflüchtigt sich. Niemand besteht diese Tage ohne moralisches Versagen – bei manchen sind es nur Momente der Schwäche, andere kippen komplett auf die dunkle Seite.“

Zum Ensemble, das diese Menschen am Abgrund spielt, gehören auch die Schauspielstars Devid Striesow ("Ich bin dann mal weg“), Nora Waldstätten ("Die Toten vom Bodensee“) und Henry Hübchen ("Alles auf Zucker!“). "Alle mussten eine extreme Bandbreite menschlicher Gefühle darstellen“, sagt Ruzowitzky. "Beim Dreh sind sie bis an ihre Grenzen und darüber hinaus gegangen.“