"Acht Tage": Der Untergang ist nah!

Was würdest du tun, wenn in Kürze die Welt unterginge? Das ist die Kernfrage einer packenden Endzeitserie "Acht Tage", die Menschen im Wettlauf gegen die Zeit zeigt

In der neuen, fesselnden Endzeitserie "8 Tage" (ab 1. März, 20.15 Uhr, Sky 1) leben Menschen im absoluten Ausnahmezustand. Denn angesichts des Kleinplaneten "Horus", der in eben jenen acht Tagen in der Region von La Rochelle einschlagen wird, zerbröselt die Zivilisation wie im Zeitraffer.

Darum geht's in "Acht Tage"

Die Autobahnen sind gesperrt, die Grenzen geschlossen und die Polizei ist der Bundeswehr unterstellt. Auf die Erde rast ein Asteroid zu, der alles Leben in Europa zu vernichten droht. Der Physiklehrer Uli (Mark Waschke) will mit Gattin Susanne (Christiane Paul) und den Kindern Leonie und Jonas nach Russland – fort aus der Todeszone – fliehen. Nur wie, angesichts der hermetisch abgeriegelten Grenzen?

Zeitgleich versucht Susannes Bruder Herrmann (Fabian Hinrichs) mithilfe von Regierungskontakten, Vater Egon (Henry Hübchen) und seine hochschwangere Freundin Marion (Nora Waldstätten) noch im letzten Moment in die USA zu evakuieren.

Doch längst nicht alle Bürger wollen fliehen: Klaus Frankenberg (Devid Striesow) etwa, der Vater von Leonies bester Freundin Nora (Luisa Gaffron), hat sich schon vor langer Zeit einen katastrophensicheren Bunker gebaut. Jetzt sperrt er Nora darin ein.

Christiane Paul und Mark Waschke im Gespräch

Christiane Paul und Mark Waschke über "Acht Tage"

"In der Serie", sagt Christiane Paul im Gespräch mit GOLDENE KAMERA, "erleben alle Figuren das, was normalerweise nur einzelne Menschen mit einer tödlichen Krankheitsdiagnose durchleben. Phasen der Verdrängung, der Wut, des Verhandelns mit dem Schicksal, der tiefen Trauer, aber auch der Akzeptanz des Schicksals."

Schon deshalb, so Paul, sei der Dreh extrem gewesen: "Gefühlt musste ich fast jeden Tag einen Nervenzusammenbruch spielen. Denn es gibt kaum Momente, in denen die Figuren entspannt sind."

Findet die Schauspielerin die in der Serie dargestellten Notfallpläne realistisch, so etwa, dass Bunkerplätze verlost werden? Paul: "Gut vorstellbar, dass es ähnliche Katastrophenpläne gibt. Und ein Algorithmus ist letztlich am besten, weil man es mit einem philosophischen Dilemma zu tun hat – und mit dem Urthema, wer alles in die Arche Noah darf."

Dem Zuschauer bleibt am Ende der Serie eine spannende Frage: Was täte ich, wenn es nur noch "8 Tage" wären?