"4 Blocks": Flammendes Finale

Mit der letzten Staffel von "4 Blocks" geht ein Serienphänomen zu Ende: Selbst im Ausland gibt es prominente Fans!

Kein Besuch der Dreharbeiten, keine Interviews – vor dem Start der dritten und letzten Staffel der mit der GOLDENEN KAMERA 2018 ausgezeichneten Gangster-Saga "4 Blocks" (ab dem 7. November, 21.00 Uhr, TNT Serie) herrscht höchste Geheimhaltungsstufe.

Der Grund: Bis zur Ausstrahlung der ersten neuen Folge soll die Auflösung des Cliffhangers unbedingt geheim bleiben. Wer neu zum Cast hinzugestoßen ist, steht aber schon fest: Die Schauspieler Lisa Marie Janke und Jan Henrik Stahlberg sollen einen gänzlich neuen Aspekt in die Story einbringen.

Sechs finale Episoden

Hat Kalila (Maryam Zaree), die Frau des Clanpaten Toni Hamady (Kida Khodr Ramadan), überlebt? Sie lag am Ende von Staffel zwei in Tonis Armen, getroffen von einer Kugel aus der Waffe des wieder aufgetauchten Handlangers Nico (Ludwig Trepte).

Für Anke Greifeneder, die für die Sender der Turner-Gruppe Eigenproduktionen in Europa entwickelt und mittlerweile auch für den Mittleren Osten und Afrika zuständig ist, geschieht das zum "Schutz der Fans", denen sie nicht mit Vorabinformationen den Spaß verderben will. "Alle Handlungsstränge, die in der Vergangenheit gesät wurden, laufen in der finalen Staffel logisch aufeinander zu", verspricht sie für die kommenden sechs Episoden.

"Es gibt viel mehr Wendepunkte, die man so nicht erwartet, die aber letztendlich konsequent sind und auch Sinn machen." Und es werde deutlich emotionaler: "Was auch daran liegt, dass man die Figuren einfach gut kennt und schon zwei Staffeln lang mit ihnen mitgefiebert hat."

Prominente Fans

Die Fangemeinde von "4 Blocks" ist groß, auch Prominente wie Jogi Löw oder Klaas Heufer-Umlauf zählen dazu. Selbst der britische Comedy-Star Ricky Gervais ("The Office") twitterte Ende letzten Jahres: "Gerade die deutsche Serie #4Blocks beendet. Es ist ein verdammtes Meisterwerk."

GOLDENE KAMERA erfuhr: Toni-Darsteller Kida Khodr Ramadan und der scharfzüngige Gervais stehen im Austausch und wollen sich demnächst in London treffen. Der Erfolg der als authentisch gelobten Serie ist so beachtlich, dass er die Konkurrenz zu ähnlichen Produktionen wie Netflix’ "Dogs of Berlin" oder "Skylines" inspirierte.

Dennoch haben die Macher derzeit keine konkreten Pläne für eine Nachfolgeserie oder ein Spin-off. Ganz ausschließen will es Anke Greifeneder allerdings auch nicht: "Unser Grundprinzip ist, uns nie Regeln aufzuerlegen."