Neue Serie „Spides“: Aliens in Berlin

Mit der neuen Serie „Spides“ startet SYFY bei Sky eine Rarität: Science-Ficton made in Germany!

Berlin ist erst der Anfang! Die neue achtteilige SYFY-Serie über eine Alien-Invasion in der Hauptstadt startet am 5. März um 20.15 Uhr auf SYFY bei Sky.

Traile zu "Spides"

Darum geht's in "Spides"

Berlins Nachtleben ist berüchtigt. Aber das hat die Stadt noch nicht gesehen: Die neue synthetische Droge Blis, die sich Menschen in die Augen tröpfeln, flutet die Clubs der Metropole. Das Ermittlerduo David Leonhart (Falk Hentschel) und Nique Navar (Florence Kasumba) vermutet, dass die mysteriöse Substanz auch mit vermissten Teenagern in Verbindung steht, die nach kurzer Zeit mit völlig verändertem Wesen wieder auftauchen.

Die junge Nora Berger (Rosabell Laurenti Sellers) erwacht unterdessen ohne Erinnerung aus einem zweiwöchigen Koma, in das sie nach dem Konsum der Partydroge gefallen ist. Auf der Suche nach ihrer Vergangenheit kommt sie einem erschütternden Familiengeheimnis auf die Spur – und einer außerirdischen Bedrohung: Aliens versuchen, mit Blis die Menschheit zu infiltrieren und Personen als Wirt zu verwenden.

Außerirdische Schwarmintelligenz

Als Kind sah Showrunner Rainer Matsutani allein vor dem Fernseher den Film „Die Invasion der Körperfresser“ (1956), was ihn seitdem nicht mehr losließ. Nun durfte er sich mit der achtteiligen Serie „Spides“ endlich einen Herzenswunsch erfüllen: ein Science-Fiction-Projekt und somit ein Genre, das in Deutschland sträflich vernachlässigt wird.

Nachdem er sich bei deutschen Sendern reihenweise Absagen eingeholt hatte, traten er und seine Co-Produzenten die Flucht nach vorn an und übersetzten Drehbücher aus Matsutanis Writers Room ins Englische. NBC Universal biss an: „Das grüne Licht kam letztendlich aus Los Angeles, allerdings mit stärkster Unterstützung des deutschen Syfy-Senders, der immer hinter dem Projekt stand“, sagt der 55-Jährige.

Der Titel „Spides“ bezieht sich auf die spinnenähnlichen Schwarmintelligenz-Wesen von einem entfernten Planeten, die zudem auch „Ringers“ genannt werden: „Sie lösen bei Nora ein Klingeln im Ohr aus“, erklärt Matsutani.

Partydroge mit fatalen Folgen

Gedreht wurde die Serie auf Englisch. Am Drehort Berlin versammelte Matsutani eine Riege von Schauspielern mit internationaler Erfahrung oder zweisprachigem Hintergrund. Mit dabei als coole Cops sind Florence Kasumba, die in „Black Panther“ mitspielte, und Falk Hentschel, der selbst für US-Serien wie „Navy CIS: L.A.“ als Amerikaner besetzt wird.

Für die Rolle der Nora konnte Matsutani die Darstellerin einer der Sandschlangen aus „Game of Thrones“ gewinnen: Rosabell Laurenti Sellers. Sie war bis zu 13 Stunden pro Tag am Set. „Ich liebe Berlin im Sommer, aber der Dreh lag in den absolut kältesten Monaten November bis Februar“, sagt die 23-Jährige, die in London lebt. „Ich bin sehr durchs Wetter zu beeinflussen, schließlich bin ich Halbitalienerin und in Rom aufgewachsen.“ Sie ließ es sich aber nicht nehmen, mit Kollegen die Hauptstadt bei Nacht zu erkunden, etwa im KitKatClub.

Ein harter, aber lohnender Ritt, auch für Rainer Matsutani: „Es war mit die schwerste, schwierigste, aber auch schönste Produktion meines Lebens“, resümiert er – und hat sich in der Story ein Hintertürchen für eine mögliche zweite Staffel offen gelassen