"Ku'damm 63": Die Stunde der Frauen

Nach 1956 und 1959 startet der ZDF-Quotenhit "Ku'damm" am Sonntag, 21. März, 20.15 Uhr im ZDF mit drei Folgen in ein neues wildes Jahrzehnt.

Stille Nacht, Unglücksnacht: Bei Familie Schöllack steht Heiligabend unter keinem guten Stern. Zuerst verschmort der Weihnachtsbraten, dann fällt der Tannenbaum um – und als wären diese kleinen „Katastrophen“ nicht genug, folgt auch noch eine große: „Mutti“ Caterina (Claudia Michelsen, GOLDENE KAMERA 2013) läuft gleich zu Beginn von „Ku’damm 63“ vor einen fahrenden Bus. Nach „Ku’damm 56“ und „59“ ist die beliebte Filmfamilie mit ihrer Tanzschule Galant jetzt also in den 60er-Jahren angekommen. Ihre Probleme reißen auch im neuen Jahrzehnt nicht ab. Sie wandeln sich nur, genau wie die Zeiten.

Trailer "Ku'damm 63"

Darum geht's in "Ku'damm 63"

Nach ihrem Unfall auf dem Kurfürstendamm liegt Caterina Schöllack im Krankenhaus. In ihrer Not überträgt sie der vermeintlich braven Tochter Helga (GOLDENE KAMERA-Preisträgerin 2015 Maria Ehrich) vorübergehend die Verantwortung für die Tanzschule – und muss bald schon erkennen, dass sie wohl ein falsches Bild von ihr hatte. Als sich ein neuer argentinischer Tanzlehrer (Giovanni Funiati) vorstellt, entflammt Helgas seit Jahren unterdrückte Erotik, und sie bricht aus der freudlosen Ehe mit ihrem schwulen Gatten Wolfgang (August Wittgenstein) aus.

Helga ist nicht die einzige Tochter, bei der nicht alles nach Muttis Wünschen läuft: Die rebellische Monika (Sonja Gerhardt) führt weiterhin kein Leben, „wie es sich gehört“, und Eva (Emilia Schüle, GOLDENE KAMERA 2014) lässt sich von Prof. Fassbender (Heino Ferch, GOLDENE KAMERA 2002) scheiden.

Hintergrund

Reichlich neue Turbulenzen also für die Protagonistinnen der Serie, die 2016 als Überraschungserfolg startete und 2018 mit der zweiten Staffel im Schnitt 5,46 Millionen Zuschauer begeisterte. Damit das auch mit Staffel