"Unorthodox": Maria Schrader hat ihre erste Serie inszeniert

Schauspielerin Maria Schrader hat bei der Serie über eine jüdisch-orthodoxe Community Regie geführt und stieß dabei auf viel Widerstand. "Unorthodox" startet heute (26. März) bei Netflix.

Ein warmer Märztag in Prenzlauer Berg, das jüdische Restaurant Maseltopf gegenüber der Synagoge an der Rykestraße hat noch geöffnet, auch wenn keiner der Tische besetzt ist. Hier treffen wir Maria Schrader, mit getrennten Tellern und gebührendem Sicherheitsabstand. Die 54-Jährige wohnt seit Mitte der 1990er-Jahre ganz in der Nähe. Scheinbar mühelos wechselt sie zwischen Schauspiel und Regie und räumt damit regelmäßig Preise ab, zuletzt für ihren Stefan-Zweig-Film „Vor der Morgenröte“ (2016).

International wurde sie durch die Spionageserie „Deutschland 83“ (GOLDENE KAMERA 2016) und deren Fortsetzungen gefeiert. Deren Erfinderin, die in Berlin lebende US-Amerikanerin Anna Winger, hat nun den Bestseller „Unorthodox“ als