Netflix statt Fernreisen: Mit 16 Netflix-Serien um die Welt

Die spanische Produktion „Haus des Geldes“ wurde ein internationaler Serien-Hit. Wir sagen Ihnen, welche Netflix-Geheimtipps sich noch lohnen.

Nur noch wenige wissen, dass der Aufstieg von Netflix 2012 mit einer nicht amerikanischen Produktion begann. Ein Jahr bevor der heutige Streaming-Gigant mit „House of Cards“ und „Orange Is the New Black“ anfing, Hits am Fließband herzustellen, co-produzierte er mit dem norwegischen Fernsehsender NRK die Krimiserie „Lilyhammer“. Und je weiter das Unternehmen aus dem kalifornischen Los Gatos in den Jahren danach über die Weltkugel expandierte, desto öfter beauftragte Netflix-Programmchef Ted Sarandos auch Kreative außerhalb der USA.

In siebzehn verschiedenen Sprachen und rund zwei Dutzend Ländern werden mittlerweile eigene Serien gedreht, mit „Queen Sono“ hat jüngst auch der afrikanische Kontinent sein erstes Original bekommen. Doch viele dieser oft kleinen Produktionen gehen in der Flut neuer Serien und Filme auf dem Startbildschirm des Streaming-Services verloren.

Natürlich weist Netflix deutsche Kunden auf einheimische Originals wie „Dark“, „How to Sell Drugs Online (Fast)“ oder zuletzt „Freud“ hin. Aber wenn es eine nationale Produktion nicht schafft, wie „Haus des Geldes“ zu einem internationalen Hit zu werden, muss man dem Netflix-Algorithmus schon eine spezielle Vorliebe für die Fernsehlandschaft eines Landes übermittelt haben, um sie überhaupt jemals angeboten zu bekommen.