Nicht verpassen: Die besten Free-TV-Premieren der Woche

In dieser TV-Woche ziehen uns im Drama "24 Wochen" Julia Jentsch und Bjarne Mädel in den Bann und nimmt uns unser GOKA-Kandidat "Die Freibadclique" mit auf eine grandiose Zeitreise.

"24 Wochen"

Montag, 26. März, 20.15 Uhr, ZDF: Kabarettistin Astrid Lorenz (Julia Jentsch) und ihr Mann Markus (Bjarne Mädel, hier im Interview) erwarten ein Kind. Zunächst macht sie noch Schwangerschaftswitze auf der Bühne und plant in die Zukunft. Dann der Schock: Das Ungeborene hat Downsyndrom! Das würde Astrid noch verkraften. Doch als auch noch ein Herzfehler diagnostiziert wird, gerät sie in schwerste Gewissensnöte. Noch könnte sie abtreiben. Die Unsicherheit stellt alle Pläne infrage. Ein hartes und tieftrauriges Thema, das niemand unberührt lässt, wurde geschickt in Szene gesetzt.

"Frank"

Montag, 26. März, 23.20 Uhr, WDR: Der exzentrische Bandleader Frank (Michael Fassbender) tritt sowohl im Alltag als auch bei Konzerten nur unter einem Pappmaché-Kopf auf. Neuzugang Jon (Domhnall Gleeson) ahnt nicht, auf was für ein absurdes Theater er sich eingelassen hat. Doch als der Durchbruch bevorsteht, kommt es zu einer Katastrophe... Musikerporträt von Regisseur Lenny Abrahamson ("Raum").

"Cold in July"

Dienstag, 27. März, 23.40 Uhr, NITRO: "Dexter"-Darsteller Michael C. Hall als Familienvater, der aus Notwehr einen Einbrecher erschießt. Danach wird er nicht nur von Schuldgefühlen geplagt, sondern auch mit Russel (Sam Shepard), dem Vater des Getöteten, konfrontiert. Der sinnt auf Rache und terrorisiert von da an Richards Familie... Nervenzerrender Hinterwäldler-Film-Noir.

GOKA-Kandidat "Die Freibadclique"

Mittwoch, 28. März, 20.15 Uhr, Das Erste: 1944 in der schwäbischen Provinz. Den fünf Jungs aus der Freibadclique steht der Sinn nach Musik und Mädchen, aber bestimmt nicht nach Vaterlandspflicht und Krieg. Doch genau dahin werden sie gnadenlos gezwungen: zum Volkssturm für den "Endsieg". Im Sommer nach dem Krieg treffen sich drei Überlebende im Freibad wieder. Hinter ihnen liegt das Grauen, vor ihnen ein ganzes Leben. Grandiose Zeitstudie und authentischer Einblick in die Psyche einer Generation.

"Donna Leon – Endlich mein"

Donnerstag, 29. März, 20.15 Uhr, Das Erste: Nach langer Pause plant Starsopranistin Flavia Petrelli (Leslie Malton) mit "Tosca" ihre Rückkehr auf die Opernbühne. Doch die Premiere steht unter keinem guten Stern. Die Bühnenarbeiter streiken, die Requisite wird beschädigt, ein Bootstaxi angezündet – und schließlich Petrellis Kostümassistentin – eine Streikbrecherin – getötet. Während der Vice-Questore den Gewerkschaftler Santello (GOKA-Nachwuchspreisträger Edin Hasanovic) für den Schuldigen hält, kommt Guido Brunetti (Uwe Kokisch) einer wahnsinnigen Stalkerin auf die Spur. Liebe, Obsession, Gier und Neid – Brunettis 24. Fall unterhält großartig.

"Junges Licht"

Donnerstag, 29. März, 22.30 Uhr, Arte: Noch mit den Augen eines Kindes beobachtet der 12-jährige Bergarbeitersohn Julian (Oscar Brose) die Welt. Als die Mutter auf Erholungsurlaub geht, bleibt er mit Vater Walter (Charly Hübner) allein zurück. Die frühreife 15-jährige Nachbarstochter Marusha (Greta Sophie Schmidt) hat es beiden angetan. Ein harmloser Ausflug verändert das Leben des Jungen und seiner Familie für immer. Jungsein im Ruhrgebiet der 60er, klug beobachtet von Pott-Chronist Adolf Winkelmann ("Nordkurve").

Bildergalerie: Die besten Free-TV-Premieren zu Ostern