"Steig. Nicht. Aus!" - Eine unlösbare Aufgabe für Wotan Wilke Möhring

In der deutschen Antwort auf "Nicht auflegen!" von Thriller-Experte Christian Alvart ("Tschiller: Off Duty") rast GOLDENE KAMERA-Preisträger Wotan Wilke Möhring mit einer Bombe unterm Sitz durch Berlin.

Das ZDF zeigt den Kinofilm "Steig. Nicht. Aus!" am Montag, 6. April 2020, um 22.15 Uhr als Free-TV-Premiere.

Darum geht's in "Steig. Nicht. Aus!"

Der Berliner Bauunternehmer Karl Brendt (GOLDENE KAMERA-Preisträger Wotan Wilke Möhring) will auf dem Weg zur Arbeit noch schnell seine Kinder Josefine (Emily Kusche) und Marius (Carlo Thoma) zur Schule bringen. Doch da erhält er einen Anruf über sein Mobiltelefon: Ein unbekannter Mann hat eine Bombe unter dem Autositz versteckt und droht, sie hochgehen zu lassen, wenn Karl nicht sofort 67.547 Euro von der Bank abhebt und sie mit weiteren 450.000 Euro, die er sich von seinen Geschäftspartnern am Handy besorgen soll, auf ein Konto überweist. Mit denen allerdings hat Karl wegen eines geplatzten Bauvorhabens sowieso schon Ärger. Zudem denkt seine Noch-Ehefrau Simone (Christiane Paul), dass Karl ihre Kinder entführt, und schaltet die Polizei ein. Es beginnt eine gnadenlose Jagd, an deren Ende es Todesopfer gibt...

Trailer zu "Steig. Nicht. Aus!" (Kinostart: 12.4.2018)

Hintergrund

Christian Alvart verfilmte sein eigenes Drehbuch mit vielen deutschen Stars, u. a. Hannah Herzsprung, Fahri Yardım, Mavie Hörbiger und Aleksandar Jovanovic. Die Idee erinnert sehr an den Überraschungs-Hit "Nicht auflegen!" (2002), in dem Colin Farrell die ganze Zeit durch einen Erpresser an ein öffentliches Telefon gezwungen wird. Aber zugleich enthält der Reißer auch einen Hauch "No Turning Back" (2013), in dem Tom Hardy während einer einsamen Autofahrt verzweifelt versucht, seine zusammenstürzende Existenz zu retten.

Trailer zu "No Turning Back" (2013)

GOLDENE KAMERA TV-Tipp, weil...

"Steig. Nicht. Aus!" erweist sich – für deutsche Verhältnisse – als packender Psychothriller, der mit einer Topbesetzung, einer komplizierten, aber nicht verwirrenden Geschichte sowie einigen virtuosen Kamerafahrten richtig Spaß macht.