"Tod eines Mädchens 2 - Die verschwundene Familie"

Im ZDF-Zweiteiler "Die verschwundene Familie" ermitteln Barbara Auer und Heino Ferch wieder an der Ostseeküste.

Die Kleinstadt Nordholm wird vier Jahre nach dem Mord an einer 14-jährigen Schülerin erneut durch einen Schicksalsschlag erschüttert. (Montag, 7. Januar 2019 und Dienstag, 8. Januar 2019, jeweils 20.15 Uhr). Die Kommissare Simon Kessler (Heino Ferch) und Hella Christensen (Barbara Auer) kehren zurück und die Ereignisse beginnen sich zu wiederholen: Die Menschen verdächtigen sich gegenseitig, überall stoßen die Ermittler auf Lügen und Geheimnisse.

"Für Simon Kessler wird es persönlicher", erklärt Ferch (GOLDENE KAMERA 2002): "Er kennt die Menschen noch aus der extremen Situation, als er erstmals in das Dorf beordert wurde. Die Ausgangsbasis bei diesem Zweiteiler ist also anders, denn er ist vorbelastet. Es wird für ihn schwieriger, professionelle Distanz zu bewahren." Auch Hella Christensen ist persönlich noch stärker in den Fall involviert, als beim letzten Mal. "Das Verschwinden ihrer Nachbarsfamilie fördert Heimlichkeiten zutage, die ihr Familienleben bedrohen und infrage stellen", verrät Barbara Auer (GOKA-Preisträgerin von 1989).

Darum geht's in "Tod eines Mädchens 2 - Die verschwundene Familie"

Ein Familienvater wird tot am Strand aufgefunden, Mutter und Tochter sind spurlos verschwunden. Nur der jüngere Sohn der Familie taucht plötzlich in der verlassenen Wohnung auf. Simon Kessler (Heino Ferch) von der Hamburger Mordkommission und seine ortsansässige Kollegin Hella Christensen (Barbara Auer) übernehmen erneut die Ermittlungen. Für Kessler deutet alles auf einen erweiterten Suizid hin. Christensen, die mittlerweile in Kiel arbeitet, will daran nicht glauben. Sie kennt die Familie und ist sich absolut sicher, dass der Tote zu einer solchen Tat nicht imstande gewesen wäre.

Hintergrund

Bereits 2015 lief im ZDF erfolgreich der erste Zweiteiler von "Tod eines Mädchens". Als Vorlage diente dabei die britische Serie "Broadchurch". Die erste und zweite Staffel der Serie waren ebenfalls im ZDF zu sehen.

Regisseur und Autor Thomas Berger erklärt sich den Erfolg seines Mehrteilers so: "In erster Linie hat die attraktive Besetzung den Zuschauer angesprochen. Bis in die kleinsten Rollen hatten wir den Film mit herausragenden Schauspielern ausgestattet. Publikumslieblinge, die in anderen Filmen Hauptrollen spielen. Das größte Lob für den Film war allerdings, dass man diese prominente Besetzung schnell vergessen hat, da sich alle Beteiligten dem Ensemble und der Geschichte komplett untergeordnet haben". Zudem erklärt er, dass man für die Fortsetzung nicht die ersten Teile gesehen haben muss.