Star der Woche: Fritz Karl

Servus TV startet mit "Meiberger – Im Kopf des Täters" die erste eigenproduzierte Krimiserie. In der Hauptrolle: Fritz Karl.

Als Ermittler hat der Zuschauer Fritz Karl (50) schon oft gesehen, als Gerichtspsychologe kann man sich den Österreicher auch vorstellen. Aber in "Meiberger – Im Kopf des Täters" (9. November, 20.15 Uhr, Servus TV) ist er zudem Zauberkünstler und löst in acht Folgen an der Seite von Kripochef Wallner und Staatsanwältin Simma (Ulrike C. Tscharre) packende Kriminalfälle.

Die vielen Gesichter von Fritz Karl

Karl hat nicht nur ein Gesicht. Schublade? Fehlanzeige! Er gehört zu den Schauspielern, die sich ständig wieder neuen Herausforderungen stellen und in die verschiedensten Charaktere schlüpfen. Zwar steht ihm häufig die Rolle des Kommissars wie in "Eine folgenschwere Affäre" (2007), für die er auch mit dem Bayerischen Fernsehpreis nominiert war, aber auch als Anwalt hat er mit der Serie "Falk" eine gute Figur abgegeben. Und das, obwohl er in seiner Rolle eigentlich keine Anwälte mag. Im Interview mit der GOLDENEN KAMERA, verrät Karl alles über den Mann, "der jedoch lieber als Gastronom und Gastgeber arbeitet".

Lieblingsrolle? Berühmte Persönlichkeiten!

Er verkörperte gern historische Persönlichkeiten, wie den Künstler und Mann von "Käthe Kruse" (2015) Max Kruse oder den berühmten bayerischen Wilderer Georg Jennerwein in "Jennerwein" (2003). Als französischen Offiziers Colonel Delaroche in "Henry Dunant: Du rouge sur la croix" (2006) vermittelt er die Geschichte des Erfinders des Roten Kreuzes. In "Krupp – Eine deutsche Familie" (2009) ist er als Fritz Krupp zu sehen und in "Sisi" (2009) als Julius Graf Andrássy von Csík-Szent-Király und Kraszna-Horka. In "Kronprinz Rudolfs letzte Liebe" (2006) spielt er ebenfalls einen Adligen, den Erzherzog Johann Salvator von Österreich-Toskana. Zuletzt stand er für den TV-Film "Aenne Burda – Die Wirtschaftswunderfrau" als Verleger Franz Burda vor der Kamera, der noch dieses Jahr im Ersten laufen soll.

Trailer "Aenne Burda – Die Wirtschaftswunderfrau"

Die Biografie von Fritz Karl

Karl hat die Ausbildung zum Wiener Sängerknaben absolviert, war jahrelang am Theater tätig. Deutschlandweit wurde der Österreicher vor allem mit seiner ersten Langzeitrolle in "Julia – Eine ungewöhnliche Frau" (1998-2001) neben Christiane Hörbiger (GOLDENE KAMERA 1988, 2001 und 2018) bekannt. Erst Anfang Oktober war er wieder neben Christiane Hörbiger erneut als Kommissar in "Die Muse des Mörders" im ZDF zu sehen. Für den Sender stand er auch bis vor kurzem für "Ein Dorf wehrt sich - Das Geheimnis von Altaussee" vor der Kamera.

Preisgekrönt und 7-facher Vater

Karl erhielt bereits 1995 den Max-Ophüls-Preis als bester Nachwuchsschauspieler für seine Rolle als Straftäter in "Höhenangst". 2011 wurde er mit dem österreichischen Fensehpreis "Romy" ausgezeichnet.

Er ist 7-facher Vater, drei Kinder stammen aus seiner ersten Ehe, von denen zwei bereits selber als Schauspieler tätig sind. Vier weitere Kinder (geboren 2007, 2010 und 2015, 2018) bekam er mit Schauspielkollegin Elena Uhlig (43), mit der er am Traunsee in Österreich lebt.