Exklusiver Clip aus "Der Ranger - Paradies Heimat"

Die ARD-Reihe "Der Ranger" ist eine Art neuer Heimatfilm mit den Jungstars Philipp Danne und Liza Tzschirner vor toller Kulisse: der Sächsischen Schweiz.

Was entsteht, wenn man "Der Bergdoktor" und "Forsthaus Falkenau" kombiniert und den Schauplatz in die Sächsische Schweiz legt? Die neue ARD-Filmreihe "Der Ranger". Auftakt macht die Folge "Wolfsspuren" am 23. November, 20.15 Uhr, im Ersten. Ein moderner Heimatfilm:

Darum geht's in "Der Ranger - Paradies Heimat: Wolfsspuren"

Nach fünf Jahren in Kanada, wo er sich für den Schutz der Wälder stark machte, kehrt Jonas Waldek (Philipp Danne) in seine Heimatstadt Wehlen zurück. Nun ist er Wildhüter im Nationalpark Sächsische Schweiz. Dort sichtet er einen Wolf und begegnet der Biologin Emilia (Liza Tzschirner), die den Wölfen schon lange auf der Spur ist.

Derweil stresst ihn der windige Unternehmer Nollau (Matthias Brenner). Als der sein stillgelegtes Bergwerk reaktivieren will, um im Nationalpark Lithium zu fördern, setzt Jonas alles daran, die Tiere und die Natur zu schützen. Allerdings ist Nollau auch der Verpächter des Hofes samt Sägewerk, das Jonas’ Familie betreibt. Und er droht mit Schließung. Jonas sieht sich vor eine unmögliche Entscheidung gestellt: Familie oder Naturschutz?

Hintergrund

Als das ZDF "Forsthaus Falkenau" 2013 nach 25 Jahren absetzte, wollte die Produktionsfirma NDF unbedingt ein ähnliches, modernisiertes Format entwickeln: über einen Wildhüter in Bayern. Der MDR in Leipzig erfuhr von den Plänen – und schlug zu. So verlagerte sich die Geschichte aus dem Süden der Republik ins Elbsandsteingebirge nach Sachsen. Die NFD engagierte als Regisseur Axel Barth, der bereits den "Bergdoktor" erfolgreich auffrischte. Ergebnis ist ein moderner Heimatfilm.

Cast

Gespielt wird "Der Ranger" von Philipp Danne, bekannt aus der Serie "In aller Freundschaft: Die jungen Ärzte". Für seine Rolle als Jonas Waldek nahm er zwölf Kilo ab: "Es gibt actionreiche Szenen. Das erfordert eine gute Fitness." Der Drehort ist filmisch bisher wenig erschlossen. "Die Sächsische Schweiz ist atemberaubend", schwärmt Philipp Danne. 70 Prozent der Reihe bestehen aus Außenaufnahmen. Dass die Landschaft die eigentliche Attraktion des Films ist, stört den Titelhelden nicht: "Das ist eine Symbiose. Der Ranger ist mit der Natur verwachsen. Aus ihr schöpft er seine Kraft und Energie."

Neben Danne ist es vor allem Liza Tzschirner als kämpferische Biologin Emilia Graf, die den Film auch für jüngere Zuschauer attraktiv macht. "Wie aktuell unsere Geschichte ist, zeigen die Geschehnisse im Hambacher Forst", sagt Danne. Auch dort sollte im Auftrag der Energiewirtschaft der Wald abgeholzt werden, was nun gerichtlich gestoppt ist. Liza Tzschirner versucht als engagierte Biologin Emilia, einen wilden Wolf zu retten. "Die Dreharbeiten waren ein Erlebnis. Ich habe mich vorher schon mit Wölfen beschäftigt. Bei der ersten Begegnung blieb mir die Luft weg vor Aufregung. Das war ein beeindruckender Moment", sagt sie.

Wertung

Junge, sportliche Schauspieler und aktuelle Stoffe: So wird das Genre des Heimatfilms entstaubt. Der Wolf wird im Film mythisch überhöht gleicht fast einem Fabelwesen. Die märchenhaften Elemente verdeutlichen, dass es bei aller Umweltproblematik um Unterhaltung geht.

Weitere Sendetermine

Am 30. November 2018, 20.15 Uhr, setzt Das Erste die Erzählung rund um den Ranger Jonas Waldek mit dem zweiten Film der Reihe fort: "Der Ranger - Paradies Heimat: Vaterliebe".