Geiselnahme im "Tatort: Friss oder stirb"

Im "Tatort: Friss oder stirb" (30. Dezember, 20.15 Uhr im Ersten) platzen die Schweizer Kommissare Flückinger und Ritschard in eine Geiselnahme.

Verzogene Rich Kids, brutale Geiselnahme und Mord mit einer Schere - die Luzerner Ermittler geraten im neuen Fall an ihre Grenzen.

Darum geht's im "Tatort: Friss oder stirb"

Eine Wirtschaftsprofessorin wird erstochen aufgefunden. Die Mordwaffe scheint eine Schere gewesen zu sein. Spuren am Tatort führen Reto Flückiger (Stefan Gubser) und Liz Ritschard (Delia Mayer) zu Anton Seematter (Roland Koch). In dessen Villa platzen die Kommissare in eine Geiselnahme. Der arbeitslose Deutsche Mike Liebknecht (Mišel Matičević) hält Seematters Frau und Tochter gefanghen. Nun sind auch die beiden Ermittler in der Hand des Kidnappers. Von dem Hauseigentümer hingegen fehlt jede Spur.

Hintergrund

"Es gibt keine Botschaft oder Moral – außer, dass am Ende alle alles verlieren, wenn’s hart auf hart kommt", so Regisseur Andreas Senn.

Zwei Fälle drehen die Luzerner noch, dann geht ein neues Schweizer Team an den Start. In dieser Folge spielen Mišel Matičević ("Dogs of Berlin") und der zum Ensemble des Burgtheater Wien gehörene Schauspieler Roland Koch ("Kommissar Dupin – Bretonischer Stolz") mit.

GOLDENE KAMERA-Filmkritik

Verlierer und Gewinner, Gut und Böse: Die Grenzen verschwimmen in diesem bewusst überzeichneten Kammerspiel. Erzählt wird ein packender Weg zur Wahrheit bei dem die Allianzen immer wieder wechseln.