Strotz vor Einfällen: "Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen"

Timm Thalers Lachen ist so bezaubernd und ansteckend, dass der dämonische Baron Lefuet es um jeden Preis besitzen will.

Baron Lefuet (JUSTUS VON DOHNÁNYI) macht Timm (ARVED FRIESE) ein Angebot: Wenn er ihm sein Lachen verkauft, wird er in Zukunft jede Wette gewinnen. Der Junge unterschreibt. Dank der neuen Fähigkeit kann sich Timm nun scheinbar alle Wünsche erfüllen, aber ohne sein Lachen wird er auch immer einsamer und gerät mehr und mehr in die Fänge des teuflischen Barons. Doch Timms Freunde Ida (JULE HERMANN) und Kreschimir (CHARLY HÜBNER, GOLDENE KAMERA 2013) setzen alles daran, damit er sein Lachen zurückerhält. Wird es ihnen gemeinsam mit Timm gelingen, den Baron zu überlisten? (2. Weihnachtsfeiertag, 15.05 Uhr im ZDF + Mediathek)

Trailer "Timm Thaler"

Hintergrund zum Film

Der Film von Regisseur Andreas Dresen, der 2017 im Kino lief, basiert auf dem 1962 erschienenen Roman Timm Thaler oder das verkaufte Lachen von James Krüss und der Fernsehserie "Timm Thaler" die 1979 als erste Weihnachtsserie im ZDF lief. Die 13-teilige Serie war damals ein echter Straßenfeger und machte "Thommi" Ohrner zum Kinderstar. Horst Frank brillierte als griesgrämiger Geschäftsmann Baron Lefuet, der stets eine schwarze Nelke im Knopfloch trug und Timm gemeinsam mit seinem Diener Anatol manipulierte. Die Serie wurde für damalige Verhältnisse sehr aufwendig in Hamburg und auf Lanzarote gedreht.

GOLDENE KAMERA Filmkritik

Witzig, spannend und ergreifend: Die Neuauflage von "Timm Thaler" ist ein buntes, überbordendes Ideen-Potporri und dabei nicht so düster, wie die ZDF-Serie von 1979.

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