Daniel Hartwich: "Am schlimmsten sind die Geräusche"

Haben wieder einen großen Koffer voll Spott dabei: Daniel Hartwich (40) und Sonja Zietlow (50).
Haben wieder einen großen Koffer voll Spott dabei: Daniel Hartwich (40) und Sonja Zietlow (50).
Foto: Getty Images
GOLDENE KAMERA traf die "Ich bin ein Star..."-Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich zum Exklusiv-Interview.

Am 11. Januar um 21.15 Uhr geht es auf RTL wieder los. Bei "Ich bin ein Star- Holt mich hier raus", wird der Dschungelkönig 2019 gesucht. GOLDENE KAMERA sprach mit Sonja Zietlow und Daniel Hartwich über die neue 100 000 Euro-Siegprämie, die Qualitäten echter Stars – und Ekel vor dem Kakerlakenmahl.

GOLDENE KAMERA: Was ist das Erfolgsgeheimnis des Dschungelcamps?

Daniel Hartwich: Ich glaube nicht, dass es da ein Geheimnis gibt.

Sie kennen das Gros der Kandidaten schon – deshalb bitte eine Einschätzung: Wird "Dschungelcamp 2019" eher kuschelig oder eher streitlustig?

Sonja Zietlow: Ich kenne zwar die Namen, aber nicht, wie sie sich verhalten werden. Große Töne werden ja immer gespuckt, aber wenn sie "einsitzen", dann sieht alles wieder anders aus.

Hartwich: Das ist ja das Spannende: Man weiß es vorher nicht.

Hand auf’s Herz: Welcher "Promi" hat Sie schon mal um ein "Dschungelticket" angebettelt?

Hartwich: Keiner …

Ihr Job vor der Kamera sieht so immer lustig und leicht aus. Ist er es wirklich?

Hartwich: Es gibt wohl deutlich kompliziertere Jobs als den von Sonja und mir. Es wäre allerdings entspannter, wenn die Tage 36 Stunden hätten.

Zietlow: Lustig ja, leicht nein. Es ist harte Arbeit zu ungewöhnlichen Zeiten. Aber es ist und bleibt etwas ganz besonderes, mit diesem großartigen Team in diesem phantastischen Land zusammen zu arbeiten.

Was ist das Härteste an Ihrem Camp-Job?

Zietlow: Oft ist es die Hitze, oft einfach nur der Schlafmangel.

Hartwich: Nicht zu viel an Gewicht zuzunehmen, während ich in Australien bin. Es gibt einfach rund um die Uhr Leckereien.

In unserer Bildergalerie sehen Sie die Kandidaten 2019:

Gibt's 2019 neue Spielregeln? Und falls ja, welche?

Hartwich: Es gibt zum ersten Mal eine Siegprämie: 100.000 Euro! Da werden sich ein paar ehemalige Gewinner wohl ein bisschen ärgern.

Mal ehrlich, was halten Sie von Stars, die freiwillig vorzeitig aus dem Camp fliehen?

Zietlow: Och, das muss jeder selbst wissen. Kommt ja auch darauf an, aus welchem Grund man auszieht.

Hartwich: Das ist jedem selbst überlassen. Denn so richtig einschätzen, wie es im Camp ist, kann man wohl erst, wenn man selbst mal drin war.

Welche Dschungelprüfung ist Ihre Lieblingsprüfung – und warum?

Hartwich: Ich mag Action-Prüfungen. Von mir aus auch gerne ohne Tierchen.

Zietlow: Entweder diese Autoprüfung, wo einer blind, einer taub und einer stumm ist, oder die Prüfung, bei der die Promis gegen Wind-Turbinen und Wassermassen mit Sternen eine rutschige Rampe rauf müssen.

Welche Dschungelprüfung ist am härtesten?

Zietlow: Das liegt im Auge des Betrachters, bzw. desjenigen, der gegebenenfalls die eine oder andere Phobie hat.

Hartwich: Die Essensprüfungen. Das ist hart für die Kandidaten, aber auch für mich. Da schau ich gerne weg. Am schlimmsten sind aber meistens die Geräusche.

Gibt’s 2019 neue Prüfungen?

Hartwich: Na das will ich doch hoffen!

Zietlow: Na logo …

Wer ist Ihr Dschungelcamp-"All-Time-Hero"?

Zietlow: Larissa Marolt, als sie den Champagner getrunken hat, anstatt die Prüfung zu machen.

Welcher Dschungelkönig hat den Titel am meisten verdient – und warum?

Zietlow: Ross Anthony, weil er am meisten daraus gemacht hat!

Interview: Mike Powelz