Thomas Loibl: Von der Bühne auf den Bildschirm

Zum ersten Mal ermittelt Thomas Loibl als Kommissar in "Kühn hat zu tun". Eine Rolle, die ihm auf dem Leib geschneidert ist. Doch nicht nur in vertrauten Rollen fühlt er sich wohl.

Am Mittwoch, dem 30. Januar um 20.15 Uhr ermittelt Thomas Loibl im Ersten als Kommissar Martin Kühn in "Kühn hat zu tun". Und der hat nicht nur viel zu tun, sondern es hapert bei ihm auch an der Work-Life-Balance: Geplagt von seinen noch nicht verarbeiteten Traumata und durch finanzielle wie familiäre Belastungen gefordert, bekommt er es auch noch mit einem entführten Nachbarskind zu tun und dann wird hinter dem Garten der Kühns die übel zugerichtete Leiche eines Mannes gefunden. Kein Wunder, dass Kühn Stress-Symptome zeigt, sogar unter Visionen leidet...

Mit Jan Weilers Romancharakter des Ermittlers und Familienvaters Kühn übernimmt der fast 50-jährige Loibl eine auf seinen Leib geschneiderte Rolle, denn Kühn ist ihm sehr vertraut: "Die ganze Sozialisation von ihm kenne ich. Die Musik, das Aufwachsen, die Leute aus dem Viertel, die dann plötzlich kriminell werden. Er ist groß, so wie ich. Mich erinnert er so ein bisschen an einen großen, etwas älteren, schon ein wenig graue Haare habenden Hütehund. Aber ein Mischling, nichts Edles. Durchsetzungsfähig eigentlich, treu. (...) Das ist mir alles sehr, sehr nahe. Ich liebe auch diese Normalität."

Thomas Loibl in "Kühn hat zu tun"