"Die Toten vom Bodensee: Der Stumpengang": Exklusiver Clip

Mysteriöses vom schwäbischen Meer: In "Die Toten vom Bodensee: Der Stumpengang" (Montag, 4. Februar, 20.15 Uhr, ZDF) geht es um einen mittelalterlichen Ritualmord.

"Der Wald der toten Seelen": Im Mittelalter wurden hier verurteilte Straftäter ausgesetzt und an den Händen gefesselt ihrem Schicksal überlassen. Nun ist der Wald Ziel eines Schulausflugs, bei dem eine Klasse nachts dieser dunklen Zeit nachspüren will. Da entdeckt eine Schülerin die blutige Leiche eines Mannes. So beginnt Folge acht der Krimireihe "Die Toten vom Bodensee". (Bis zum 2. Mai auch in der ZDF-Mediathek)

Exklusiver Clip aus "Die Toten vom Bodensee: Der Stumpengang"

Eine Schulklasse auf Exkursion über das mittelalterliche Strafritual "Stumpengang" stößt im Wald auf ein neuzeitliches Opfer: einen mit Lederstulpen geknebelten, mit ungeheurer Wut niedergemetzelten Forstwirt. Zeiler und Oberländer ermitteln.
Exklusiver Clip aus "Die Toten vom Bodensee: Der Stumpengang"

Ein mysteriöser Fall

"Die Art, wie der Mann getötet wurde, entspringt einem mittelalterlichen Brauch", erklärt Nora Waldstätten, die Kommissarin Hannah Zeiler spielt. Das Ritual aus dem 14. Jahrhundert, der Stumpengang, ist pure Fiktion, trägt aber zur düsteren Grundstimmung der Krimireihe bei, die sich seit dem Start 2014 zum Quotenhit entwickelt. Nach dem starken Beginn mit 6,6 Millionen Zuschauern schalteten bei der vergangenen Folge "Die vierte Frau" im Herbst sogar knapp 8,2 Millionen ein.

Das Ermittlerduo Zeiler und Oberländer

Eine besondere Dynamik entsteht durch das ungleiche deutsch-österreichische Ermittlerduo Micha Oberländer (Matthias Koeberlin) und Hannah Zeiler (Nora Waldstätten). Beide haben große private Probleme. Oberländer lebt getrennt von seiner Familie, Zeiler wirkt bislang sehr verschlossen, da sie mit einem Trauma kämpft, das sie allein mit sich selbst ausmachen will.

Im sechsten Fall aber wurde ihr Geheimnis gelüftet: "Sie lebt nun nicht mehr mit einem ewigen Fragezeichen, sondern mit der Gewissheit, dass ihr Vater ein skrupelloser Verbrecher war und sie jahrelang getäuscht hat", so Waldstätten. Dadurch verändert sich die Polizistin: "Der Schutzwall um sie herum wird immer brüchiger, und nach und nach scheint mehr von ihrem eigentlichen Wesen durch." Dabei entwickelt sie zunehmend Vertrauen zu Oberländer.

Der Schauplatz

Wichtig ist auch der Schauplatz, der oft düster und mystisch überhöht wirkt. "Der Bodensee hat viele Facetten", schwärmt Nora Waldstätten. "Mal wirkt er ruhig und malerisch, mal bedrohlich und aufwühlend." Genau der richtige Ort für unheimliche Kriminalfälle.