Schwedenhit "Hanna Svensson: Blutsbande" jetzt im ZDF

Mutter und Sohn im Bandenkrieg: die neue Schweden-Krimireihe "Hanna Svensson: Blutsbande", fünf Folgen ab dem 24. Februar immer so., 22 Uhr im ZDF.

Ermittlerin Hanna Svensson (Marie Richardson) legt sich mit dem Drogenkartell an. Sie ahnt nicht, dass sich ausgerechnet ihr Sohn als V-Mann unter die Mafiosi eingeschlichen hat.

Alle Folgen der deutsch-schwedischen Co-Produktion sind bereits ab dem 22. Februar in der ZDF-Mediathek abrufbar. Einen Monat später präsentiert das ZDF eine weitere schwedische Ermittlerin am späten Sonntagabend: Frederika Bergmann ermittelt in der 10-teiligen Reihe "Stockholm Requiem" (31. März, 22.15 Uhr).

Darum geht's in "Hanna Svensson: Blutsbande"

Hanna genießt die Zeit mit ihrem heimlichen Geliebten Sven (Johan Hedenberg). Der Kollege ist verheiratet – und bei der Arbeit in der Polizeibehörde weiß niemand von der Affäre. Als die beiden sich am Telefon zum Mittagessen verabreden wollen, wird das Gespräch abrupt unterbrochen. Alle weiteren Versuche, Sven zu erreichen, schlagen fehl.

Er bleibt spurlos verschwunden. Hanna, die eigentlich in das Dezernat für Wirtschaftskriminalität degradiert wurde und kurz davor ist ihren Job ganz zu verlieren, überredet ihren Chef, sich gemeinsam mit Svens Kollegen Björn (Magnus Krepper) auf die Suche nach ihm zu begeben.

Hanna findet das Handy von Sven und stößt dabei auf einen Informanten namens "Inez". Was sie nicht ahnt - es handelt sich dabei um ihren eigenen Sohn Christian (Adam Pålsson). Der hatte wiederholt mit Drogen gedealt. Hanna wusst sich nicht anders zu helfen, stellte ihm eine Falle und lies ihn verhaften. Zwei Jahre landete er im Gefängnis. Diese Zeit hinter Gittern hat den jungen Mann und die Beziehung zu seiner Mutter verändert.

Nach seiner Freilassung suchte er sich ausgerechnet im Restaurant von Davor Mimica (Alexej Manelov), dem Kopf einer kroatischen Mafiafamilie, einen Job als Tellerwäscher. Plötzlich stecken Hanna und Christian inmitten eines Bandenkrieges der zwei rivalisierender Rockerbanden Mobsters und Delicuentos.

Marie Richardson ist Hanna Svensson

Marie Richardson (59) spielte von 2002 bis 2007 in fünf Verfilmungen der Wallander-Romane von Henning Mankell die Rolle der die Polizistin Maja Thysell. Außerdem war sie neben Nicole Kidman (GOLDENE KAMERA 2017) und Tom Cruise in "Eyes Wide Shut" zu sehen. Mit ihrem Lebenspartner und Vater ihrer Kinder Jakob Eklund übernahmen sie bereits 2009 die Hauptrollen der Krimiserie "GSI – Spezialeinheit Göteborg". Für den Film "Om jag vänder mig om" (2003) wurde sie dem Silbernen Bären ausgezeichnet.

Magnus Krepper ist Björn

Magnus Krepper, der hier in der Rolle des Ermittlers Björn zu sehen ist, spielte sieben Folgen lang in "Die Brücke" mit. Im Kinofilm "Astrid", der im Dezember in Deutschland im Kino lief, stellte er den Vater von Astrid Lindgren dar. Außerdem steht er häufig für deutsche Produktionen vor der Kamera. So spielte er neben Natalie Wörner die wiederkehrende Rolle des dänischen Polizeikollegen Malte Larssen in "Unter anderen Umständen". Und auch in "Der Kommissar und der Meer" war er wiederholt zu sehen.

Filmkritik

Um diesen Kriminalfall zu verfolgen, brauchen die Zuschauer einen langen Atem. Schließlich dauert eine Episode 108 Minuten - und das fünf Folgen lang. Entsprechend langsam wird der gesamte Fall aufgerollt. Nichts desto Trotz steigert sich die Spannung mit zunehmender Zeit. Gerade die Muttersorge um den unter Lebensgefahr stehenden Sohn liefert die Dramatik. Pikante Verwicklungen und verquickte Abhängigkeiten können den Zuschauer dazu bringen wöchentlich aufs Neue einzuschalten. Mit einem Marktanteil von 43,2 Prozent war der Krimi in Schweden die erfolgreichste Reihenproduktion der vergangenen Jahre. Wir dürfen gespannt sein, ob die Serie in Deutschland einen ähnlichen Zuspruch finden wird.