Ein starkes Jubiläum: 25 Jahre "Ein starkes Team"

Seit 25 Jahren begeistert die ZDF-Reihe "Ein starkes Team" das Publikum. Eine starke Leistung!

"Ein starkes Team: Erntedank" (16. März, 20.15 Uhr, ZDF) ist nicht nur ein spannender, sondern auch ein ganz besonderer Fall, denn die Krimireihe feiert mit dieser insgesamt 78. Episode bereits ihr 25-jähriges Jubiläum.

Darum geht's in "Ein starkes Team: Erntedank"

Mord in der Kleingartenkolonie Berolina. Der pensionierte Kommissar Albert Kramm wurde zu Tode geprügelt, sein Tresor gestohlen. Stammt der Täter aus dem Kreis der Kleingartenbesitzer? Das wollen die Ermittler Otto Garber (Florian Martens) und Linett Wachow (Stefanie Stappenbeck) in der neuen Folge von "Ein starkes Team" herausfinden. Garber muss dafür widerwillig seinen Angelurlaub unterbrechen. Er bezieht in der Kolonie eine Laube, um vor Ort verdeckt zu arbeiten.

25 Jahre "Ein starkes Team" - eine Sensation

Das Publikum liebt das Team mehr denn je: In den vergangenen Jahren stieg der Zuschauerzuspruch sogar. So war die Folge "Preis der Schönheit" aus dem Februar 2018 mit 8,6 Millionen Zuschauern die bislang erfolgreichste. Sie holte fast doppelt so viele Zuschauer wie die erste Folge, die am 28. März 1994 ausgestrahlt und von 4,57 Millionen Menschen gesehen wurde.

Langfristige Pläne gab es damals nicht: "Ursprünglich sollte es nur ein einziger Film sein", so Günther van Endert, Leiter der ZDF-Redaktion Fernsehfilm II und beim Sender von Beginn an für die Reihe verantwortlich. "Die Kombination aus Komödie und Krimi war damals etwas Neues im TV. Krimis mussten ernsthaft und meist düster sein. Deshalb waren viele aus der Branche skeptisch, ob unser Ansatz funktionieren kann. Uns hat der Film überzeugt, wir haben das Potenzial erkannt und eine Reihe daraus gemacht."

Den langjährigen Erfolg erklärt sich Florian Martens so: "Die besondere Mischung aus Spannung, Humor und Authentizität ist ein wichtiger Faktor. Außerdem haben wir immer hervorragende Schauspieler in den Episodenrollen. Und vielleicht liegt es auch ein bisschen an der unkonventionellen Identifikationsfigur Otto. Das entnehme ich zumindest den zahlreicher werdenden Rückmeldungen der Zuschauer."

Der Beginn der Krimi-Reihe

Von 1994 bis 2016 ermittelte Florian Martens gemeinsam mit Maja Maranow. Anfangs verkörperten die beiden auch einen Ost-West-Gegensatz: Maranow gab die feingeistige Westberlinerin Verena Berthold, Martens den grummeligen Ostberliner. Im Lauf der Jahre nahmen ihre Biografien aber immer weniger Raum ein. Viel zu früh starb Maja Maranow im Jahr 2016, seitdem ist Stefanie Stappenbeck als energiegeladene Kommissarin dabei.

Die Zukunft der Reihe

Und was bringt die Zukunft? "Wir setzen auf Kontinuität, halten den Laden aber gleichzeitig auch frisch", verspricht Günther van Endert. "Das heißt, dass wir weiterhin aktuelle Themen anpacken und unterschiedlichste Erzählformen ausprobieren werden."

Florian Martens hat bereits konkrete Vorstellungen: "Ich wünsche mir, dass wir in den nächsten Episoden raus aus dem Büro gehen", sagt er. "Rauf auf die Straße, hinein ins wirkliche Leben! Damit meine ich nicht irgendwelche feinen Zehlendorfer Villen, sondern die wirklichen sozialen Brennpunkte Berlins. Dort ereignen sich in der Realität die größten Dramen, deshalb sollten unsere Geschichten dort viel häufiger spielen."