Nicht verpassen: Die besten TV-Tipps der Woche

Die TV-Woche vom 22. bis 28. April startet mit einem dramatischen Abgang von Stedefreund (Oliver Mommsen) im "Tatort: Wo ist nur mein Schatz geblieben?". Und in "Der gute Bulle: Friss oder stirb" muss Ex-Alki Fredo Schulz (Armin Rohde) mit seinem Kollegen Milan Filipovic (Edin Hasanovic) Polizistenmorde aufklären.

"Tatort: Wo ist nur mein Schatz geblieben?"

Montag, 22. April, 20.15 Uhr, Das Erste: Was ist nur mit Stedefreund (Oliver Mommsen) los? Während der Ermittlungen zum Mord an der Sekretärin einer Immobilien-Firma verhält sich Inga Lürsens (Sabine Postel) Kollege und Freund immer seltsamer, belügt sie sogar. Hat das etwas mit dem Auftauchen der BKA-Beamten Maller (Robert Hunger-Bühler) und Kempf (Philipp Hochmair) zu tun, die einen V-Mann in die dubiose Firma eingeschleust haben? Was für ein dramatischer Abgang! Im hochemotionalen Finale nimmt ein furchtbares Geheimnis aus Nils Stedefreunds Vita eine zentrale Rolle ein.

"Das Wunder von Wörgl"

Dienstag, 23. April, 20.15 Uhr, BR: Mitten in der Weltwirtschaftskrise der 1930er-Jahre gelingt Bürgermeister Michael Unterguggenberger (Karl Markovics) das Unmögliche: Mit einem gewagten Experiment und der Einführung des sogenannten Schwundgeldes kurbelt er im Tiroler Dorf Wörgl die Wirtschaft an und schafft neue Arbeitsplätze. Doch für manche wird er genau damit zur Bedrohung. Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten und wird von Regisseur Urs Egger mit enormem Gespür für die Zeit und mit viel Liebe zum Detail in Szene gesetzt. So wird Historie lebendig!

"Die defekte Katze"

Mittwoch, 24. April, 21.40 Uhr, Arte: Die Iranerin Mina (Pegah Ferydoni) geht eine arrangierte Ehe mit dem in Deutschland lebenden Kian (Hadi Khanjanpour) ein, zieht zu ihm. Doch die beiden bleiben sich fremd. Mina ist einsam im fremden Land... Ein Haustier wird zum Sinnbild einer Beziehungskrise. Als Inspiration diente Regisseurin Susan Gordanshekan die Geschichte ihrer Eltern.

"Bildbuch"

Trailer zu "Bildbuch"

Mittwoch, 24. April, 23.15 Uhr, Arte: Regie-Legende Jean-Luc Godard (88) montiert Filmausschnitte, Videoclips sowie Archivmaterial, und kommentiert so gesellschaftliche Themen wie Emanzipation oder Nahost-Konflikt. Radikales Film-Essay für Cineasten.

"Lotta & der Mittelpunkt der Welt"

Donnerstag, 25. April, 20.15 Uhr, ZDF: Die Sommerferien daheim in Schwielow beginnen für Lotta (Josefine Preuß) und ihre Tochter Lilo (Sophia Louisa Schillner) mit einem derben Schock: Papa Meinolf (Frank Röth) will ihr Elternhaus verkaufen! Kommt nicht in die Tüte, wenn’s nach der quirligen Berliner Ärztin geht. Die Interessenten werden flugs vergrault, der Papa bearbeitet. Doch der will unbedingt seiner neuen Eso-Freundin Maren (Catherine H. Flemming) gefallen. Achte und vorerst letzte Folge der turbulenten Familien-Reihe.

"Mein Onkel Archimedes"

Donnerstag, 25. April, 22.30 Uhr, Arte: Tschechoslowakei 1949: Auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg in seiner Heimat strandet der Grieche Archimedes (Ondřej Vetchý) mit nichts als seinem Glauben in der Stadt Brno. Als Archimedes befürchtet, seine Mutter liege im Sterben, will er nach Hause zurückkehren. Doch so einfach wird die ersehnte Rückreise in die Heimat für Archimedes und seine Familie nicht. Sentimentale Reise in die Nachkriegszeit.

"Ava"

Donnerstag, 25. April, 23.25 Uhr, RBB: Nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter stürzt sich die zwölfjährige Ava (Carolin Dorzweiler) in ihren Leistungssport. Mithilfe ihrer Trainerin (Karin Hanczewski) will sie so gut werden wie einst ihre Mama. Bis sie merkt, dass der Sport ihren Verlust nicht wettmacht. Berührender Debütfilm von Sabine Nawrath.

"Der gute Bulle: Friss oder stirb"

Freitag, 26. April, 20.15 Uhr, Arte: Kissen auf den Kopf, zwei aufgesetzte Schüsse – und Marko "Monty" Montanes ist Geschichte. Schon der zweite verdeckte Ermittler, der in Berlin binnen eines Jahres enttarnt und eliminiert wurde. Ex-Alki Fredo Schulz (Armin Rohde, GOLDENE KAMERA 2000) soll mit den Kollegen Milan Filipovic (GOLDENE KAMERA-Preisträger Edin Hasanovic) und Lola Karras (Nele Kiper) Licht ins Dunkel bringen. Sein Verdacht: ein Maulwurf in den eigenen Reihen... Vor zwei Jahren lieferten sich Armin Rohde und Axel Prahl im 1. Fall ein Krimiduell der Extraklasse. Die Fortsetzung kann dieses Niveau locker halten, hat jedoch auch einige harte Szenen im Gepäck.

"Daheim in den Bergen: Schwesternliebe"

Freitag, 26. April, 20.15 Uhr, Das Erste: Restaurantbesitzerin Leonie (Valerie Niehaus) hat sich in die Berge geflüchtet. Ihr Partner will sie aus dem Geschäft drängen. Zwillingsschwester Lena (ebenfalls Niehaus) springt ihr bei – und lässt den intriganten Schnösel auflaufen. Zum Dank will Leonie Lena mit Christian (Julian Weigand) verkuppeln. Valerie Niehaus amüsiert als doppeltes Lottchen. Erste von zwei neue Folgen der Familiensaga.

"Fürst der Finsternis"

Trailer zu "Fürst der Finsternis"

Samstag, 27. April, 20.15 Uhr, TELE5: Der verbannte Mönch Lawr (Mikhail Porechenkov) und der junge Andrej (Konstantin Kryukov) stellen sich gegen einen Vampirfürsten. Den dürstet es nicht nur nach Blut, sondern auch nach Macht. Das russische Fantasy-Abenteuer ist eine vage Adaption des Klassikers Dracula von Bram Stoker.

"Tatort: Das Nest"

Sonntag, 28. April, 20.15 Uhr, Das Erste: "Sie sind zu spät. 62 Tage." Kommissar Schnabel (Martin Brambach) ist heilfroh, dass Karin Gorniak (Karin Hanczewski) wieder da ist. Auch wenn sie nicht die Alte ist. Zwei Monate zuvor wurde sie im Einsatz niedergestochen. Die Bauchwunde ist verheilt, die Psyche nicht. Nun macht sie sich mit Kollegin Leonie Winkler (Cornelia Gröschel) erneut auf die Jagd nach dem Serienkiller... Die eine traumatisiert, die andere kopfgesteuert: Das neue Dresdner Team – Cornelia Gröschel übernimmt als Leonie Winkler – startet schwer konfliktbeladen. Der Zuschauer kennt den Täter, kein klassisches "Whodunit" also, sondern eine beklemmende Psycho-Tour-de-Force.

"Inferno"

Sonntag, 28. April, 20.15 Uhr, RTL: Symbologe Robert Langdon (Tom Hanks) jagt einen Wahnsinnigen, der ihn geradewegs in Dantes Hölle führt. Florenz, Venedig und Istanbul bilden die Kulisse für Tom Hanks' dritten Einsatz als sympathisch neunmalkluger, aus der Zeit gefallener Symbolwissenschaftler.