Heino Ferch: "Die 'Allmen'-Reihe ist saftig und sinnlich"

Heino Ferch spielt in "Allmen und das Geheimnis der Dahlien" (13. Juli, 20.15 Uhr, Das Erste) zum dritten Mal den charmanten Hochstapler. Wir trafen den Schauspieler zum Interview.

Seine Frisur? Eine Schmalztolle à la Gary Cooper. Seine Wirkung auf Frauen? Vergleichbar mit der von James Bond. Seine Sprache? Ähnlich ästhetisch wie die des Dichters Oscar Wilde. Privatdetektiv Johann Friedrich von Allmen, gespielt von Heino Ferch (GOLDENE KAMERA 2002), ist eine Ausnahmeerscheinung unter deutschen TV-Ermittlern, denn er ist nicht nur hedonistisch, sondern auch ein Hochstapler.

Weil er in seinen ersten beiden Fällen "Allmen und das Geheimnis der Libellen" (Bildergalerie s. oben) sowie "Allmen und das Geheimnis des rosa Diamanten" (beide 2017) nicht nur hübsche Damen bezirzte, sondern auch beim Publikum punktete, darf er nun erneut ermitteln. In "Allmen und das Geheimnis der Dahlien" jagt Ferch einen gefährlichen Kunstdieb – und beweist, dass er auch mit 55 noch Action kann.

Darum geht's in "Allmen und das Geheimnis der Dahlien"

Nach dem Raub eines berühmten Dahlien-Gemäldes aus einem Luxushotel am Zürichsee wird Allmen von der exzentrischen Hotelchefin Dahlia Gutbauer (Erni Mangold) gebeten, das Bildnis wiederzubeschaffen. Er nimmt den Auftrag an, obwohl sein Bediensteter Carlos (Samuel Finzi) abrät. Der Fall scheint ihm zu gefährlich, denn im Zusammenhang mit dem Raub sind bereits Menschen zu Tode gekommen. Doch Allmen schlägt die Warnung in den Wind. Auf der Suche nach dem Gemälde trifft er eine Psychologin (Katharina Schüttler), die ihm ebenfalls viele Rätsel aufgibt.

Im Interview verrät Heino Ferch, warum die "Allmen"-Reihe "saftig und sinnlich" ist, wie gut seine Menschenkenntnis ist und dass es in der neuen "Ku'damm-Staffel um 1963 gehen wird.

Bildergalerie: Heino Ferch in seinen schönsten Rollen