Greatnight, Wild im Wald und der Run auf die Million: So viel Show gab's noch nie!

Volle Ladung Entertainment! Die TV-Sender liefern sich jetzt eine wahre Show-Schlacht.

Wir stellen die neuen Showformate und Staffeln vor und sprachen mit Luke Mockridge über seine neue "Greatnight-Show".

Entertainment-Alarm: Diese Shows starten demnächst

Der 30-jährige Grimmepreisträger (für "Catch! Der große Sat.1 Fang-Freitag") über Punkrock, sein Leben als Flummi und seine Spitzenposition als Deutschlands erfolgreichster Comedian. Das Interview mit Luke Mockridge führten wir übrigens vor seinem Auftritt im ZDF-Fernsehgarten, der zuletzt für viel Diskussionen sorgte.

GOLDENE KAMERA: Was wird – außer der Startzeit um 20.15 Uhr – in Ihrer neuen Show anders als in "Luke! Die Woche und ich"?

Luke Mockridge: Eigentlich sind wir ja mal gestartet als klassische Late-Night. Aber dank meiner ADS-igen Herangehensweise war sie dann überladen mit Ideen, die eine Spur zu groß oder zu laut waren für eine Late-Night-Show. Jetzt ändert sich gar nicht so viel, aber wir sind gefühlt da, wo wir eigentlich hingehören, und werden die früheste und größte Late-NightShow aller Zeiten. Es haben sich schon die ersten Gäste angemeldet, internationale Musiker, Helden meiner Jugend. Das wird richtig geil.

Sie produzieren die Show mit Ihrer Firma – handeln Sie mit sich selbst die Gage aus?

(lacht) Nein, die kommt vom Sender, und mein Management übernimmt das Bürokratische. Als Produzent stelle ich meine Format-Ideen beim Sender vor, ich bin ein bisschen Aushängeschild und eigener Verkäufer. Ich habe auch mehr Einfluss auf Entscheidungen, was ich aber richtig finde, weil die Sendung meinen Namen trägt. Falls das Ding floppt, heißt es dann auch: Da hat der Luke Scheiße gebaut.

Sie haben Mario Barth überholt und sind seit zwei Jahren Deutschlands erfolgreichster Comedian. Wie viel Tickets muss man verkaufen, um das zu werden?

Die genauen Zahlen kenne ich nicht, aber es sind auf jeden Fall mehr als eine halbe Million im Jahr. Das sorgt auch für viel Verwirrung. Ich glaube es war Lionel Richie, der bei seinem Konzert in der nicht ausverkauften Kölnarena mitbekommen hat, dass ich sie zwei Abende hintereinander gefüllt hatte. Der hat meinen Namen nicht mit Deutschland verbunden und gesagt: "Who the fuck is Luke Mockridge?" So was genieße ich sehr, mittendrin zu sein, aber trotzdem noch eine Außenseiterrolle zu haben.

Haben Sie sich viel Zeit genommen fürs Nichtstun im Sommer?

Ich bin tatsächlich so ein Flummi und will immer irgendwas machen. So haben meine Band und ich uns eine Woche in Griechenland eingeschlossen und Songs für eine Platte geschrieben, die bald erscheinen wird. Als Punkrock-Kids haben wir früher an der Halfpipe gesessen und uns zu neunt eine Zigarette geteilt. Dieses Lebensgefühl noch mal in Musik zu verarbeiten, ohne dass es jemandem außer uns selbst gefallen muss, war reizvoll. Es war ein künstlerisches Nichtschwimmerbecken, in dem ich mich ausgetobt habe. Das hat Spaß gemacht.

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