"Spur der Mörder": Heino Ferch im Kampf gegen die Mafia

Heino Ferch kehrt zum zweiten Mal als SOKO-Chefermittler Ingo Thiel zurück. Diesmal führt ihn "Die Spur der Mörder" zur Mafia nach Kalabrien.

Wie schon der erste Ingo-Thiel-Fall beruht auch "Die Spur der Mörder" (Freitag, 18. Oktober, 20.15 Uhr, Arte) auf Tatsachen. Diesmal muss Chefermittler Thiel (Heino Ferch, GOLDENE KAMERA 2002) mit seiner Sonderkommission ein Massaker in Duisburg aufklären, basierend auf den Mafia-Morden von Duisburg 2007.

Darum geht's in "Die Spur der Mörder"

Tiefe Nacht. Antonio Russo, der Wirt der Pizzeria "Fontana di Trevi", und vier seiner Mitarbeiter sind auf dem Heimweg, als aus dem Nichts zwei Maskierte auftauchen und die Männer buchstäblich niedermetzeln. SOKO-Chefermittler Thiel, kurz darauf vor Ort, analysiert dann auch trocken: "Das ist eine Hinrichtung."

Hilfe bei der Aufklärung erhält er dabei von der Interpol-Ermittlerin Carla Orlando (Verena Altenberger). Die Spuren führen die beiden bis zu den Wurzeln der "Ndrangheta" nach Kalabrien. Dort muss Thiel erkennen, dass Carla viel mehr mit der Mafia verbindet als nur ihr aktueller Fall.

Echtes Verbrechen

2007 schreckten die Mafiamorde von Duisburg die deutsche Öffentlichkeit auf. Dieser Fall inspirierte das Autorenduo Fred Breinersdorfer und Katja Röder sowie Regisseur Urs Egger zu Kommissar Thiels zweitem Fall. Bereits die erste Verfilmung "Ein Kind wird gesucht" (2017) beruhte auf Tatsachen.

GOKA-Tipp, weil…

"Die Spur der Mörder" ist eine packende Hommage an den Mafiakrimi. Der düstere und vertrackte Krimi erinnert denn auch ehrenvoll an italienische Genrevertreter von "Der Tag der Eule" bis "Allein gegen die Mafia". Ein starker Fall, der ein Stück deutscher Kriminal-Geschichte erzählt. Heino Ferch ermittelt zudem als harter Hund beinahe so gut wie einst Schimanski.