Günther Jauch: "Ich habe noch nie einen IQ-Test gemacht"

Wie schlau ist Günther Jauch wirklich? Seine neue Show gibt die Antwort.
Wie schlau ist Günther Jauch wirklich? Seine neue Show gibt die Antwort.
Foto: TVNOW / Thomas Pritschet
Premiere für Günther Jauch: In der neuen Show "Bin ich schlauer als Günther Jauch?" lässt Deutschlands beliebtester Moderator die Nation in sein Oberstübchen schauen!

Die Nächste, bitte! Alle Jahre wieder flimmert eine neue Show mit unserem vierfachen GOLDENE KAMERA-Preisträger Günther Jauch (1989, 2001, 2011 und 2016) über die Bildschirme der Nation, diesmal allerdings hat sich sein langjähriger Haus- und Hofsender RTL etwas ganz Besonderes für Deutschlands beliebtesten Quiz-Mann einfallen lassen.

Denn anders als in klassischen Formaten wie „Wer wird Millionär?“, „500 – Die Quiz-Arena“ oder „Der große IQ-Test“ steht diesmal das Oberstübchen des Moderators im Mittelpunkt. Mit anderen Worten: Die komplette Show "Bin ich schlauer als Günther Jauch?" (Freitag, 15. November, 20.15 Uhr, RTL und bei tvnow.de) dreht sich um Günther Jauchs Gehirn.

Im Test gegen ganz Deutschland

Zugegeben, auf den ersten Blick liest sich das neue Konzept der Show einigermaßen verwirrend: Der Moderator werde sich, so verkündet RTL in einer großen Liveshow nicht nur mit Gästen messen, sondern obendrein mit ganz Deutschland.

Wie das funktioniert? Ganz einfach, wenn man dem Sender glaubt: Im Vorfeld der Show absolviert Jauch einen eigens für die Sendung konzipierten Wissenstest, bei dem es um Kategorien wie Alltagswissen, visuelle Wahrnehmung, Orientierung, Menschenkenntnis, Logik, Gedächtnis und Sprache geht. Erst am Abend der Ausstrahlung erfährt der Moderator dann von seinem eigenen Hologramm, wie er dabei im Vergleich zu prominenten Gästen und einem repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung abgeschnitten hat, die ebenfalls alle Aufgaben lösen.

Und als wäre das nicht genug, fährt in der Show auch noch der Neurologe Prof. David Poeppel vom Max-Planck-Institut in Frankfurt mit der Kamera durch Jauchs Hirn. Natürlich nicht das echte, das Organ werde, erklärt Poeppel, auf der Basis von MRT-Aufnahmen in 3D nachgebildet.

Jauchs Hirn aus dem 3D-Drucker

GOLDENE KAMERA hat Jauch gefragt, was ihm durch den Kopf ging, als ihm RTL das Konzept zum ersten Mal präsentiert hat. Der Moderator verrät: „Es löst eher seltsame Gefühle in mir aus, zu wissen, dass ich mein eigenes Gehirn bald als 3D-Druck sehe. Einerseits ist es erleichternd, wenn einem Wissenschaftler bestätigen, dass da ein einigermaßen normal entwickeltes Hirn vorhanden ist. Aber auf der anderen Seite ist es mir nicht geheuer, wenn man in einem Körper wirklich alles bis ins Letzte darstellen kann. Erleichtert wäre ich, wenn mir ein völlig durchschnittliches Gehirn diagnostiziert würde.“