Nicht verpassen: Die besten TV-Tipps der Woche

In der TV-Woche vom 2. bis 8. Dezember muss sich "Wolfsland"-Kommissarin Delbrück ihren Dämonen stellen, die Geheimnisse einer Mordnacht werden in "Unschuldig" aufgeklärt und mit "Christmas Candle" ist Vorweihnachtstimmung garantiert.

"Winterherz – Tod in einer kalten Nacht"

Montag, 2. Dezember, 20.15 Uhr, ZDF: Jung-Richter Maxim (Franz Pätzold) fährt nachts den sturzbetrunkenen 17-jährigen Finn (Jeremias Meyer) an. Da der Jurist selbst nicht nüchtern ist, verbietet er Gattin Sylvie (Laura de Boer), den Notarzt zu rufen. Sie setzen den Teenie in einem Buswartehäuschen ab und fahren weiter. Finn stirbt. Sein Bruder Mike (Anton Spieker), ein Polizist, setzt alles daran, den Verursacher aufzuspüren... Das Schuld-und-Sühne-Drama lotet die Auswirkungen eines derart tragischen Ereignisses auf alle Beteiligten aus. Die Affäre zwischen Mike und Sylvie wirkt etwas überkonstruiert.

"1000 Arten, Regen zu beschreiben"

Mittwoch, 4. Dezember, 22.55 Uhr, Arte: Da stehen sie also: Papa Thomas (Bjarne Mädel), Mutti Susanne (Bibiana Beglau) und Schwester Miri (Emma Ba-ding), und singen „Happy Birth-day“ für Mike, der heute 18 wird. Doch wir werden Mike nicht sehen, denn er hat beschlossen, von nun an in seinem Zimmer zu bleiben... Ein „Hikikomori“, ein sich der Welt verweigernder Junge, bringt seine Familie zum Nachdenken.

"Miss Marple: Bertrams Hotel"

Mittwoch, 4. Dezember, 20.15 Uhr, One: Miss Marple (Geraldine McEwan) verbringt einige Tage in einem noblen Londoner Hotel. Dabei stößt die Amateurdetetivin schon bald auf immer mehr Merkwürdigkeiten. Herrlich altmodische Fernsehunterhaltung.

"Christmas Candle"

Mittwoch, 4. Dezember, 20.15 Uhr, TELE 5: Englands Provinz 1890: Die Modernität des Pastors David Richmond (Hans Matheson) und das Aufkommen der Elektrizität kollidieren mit einer Legende im Ort, nach der ein Engel erscheinen soll. Stimmt uns perfekt auf wohlige Festtage ein.

"Wolfsland: Heimsuchung"

Donnerstag, 5. Dezember, 20.15 Uhr, Das Erste: In einer alten Fabrik wird ein verlassenes Auto mit blutigen Sitzen gefunden. Der Wagen ist auf Heike Teuchert (Jana Bauke) zugelassen, die vermisst gemeldet ist. Jedoch nicht von ihrem Ehemann, der sich seltsam unbeteiligt gibt. Während Kommissar Schulz (Götz Schubert) glaubt, dass sie abgehauen ist, glaubt Kollegin Delbrück (Yvonne Catterfeld), dass Heike Teuchert längst nicht mehr lebt... Der neue Fall führt zurück in die deutsch-deutsche Vergangenheit und entwickelt sich zu einem spannenden Schuld- und Sühnekrimi, in dem die Kommissarin selbst von persönlichen Dämonen heimgesucht wird.

"Ein Dorf sieht schwarz"

Donnerstag, 5. Dezember, 20.15 Uhr, Servus TV: Nach seinem Medizinstudium will der Kongolese Seyolo Zantako (Marc Zinga) sein Glück in Frankreich suchen. In einem Provinznest bekommt er eine Stelle als Landarzt. Doch die bornierten Dorfbewohner wollen sich nicht von einem afrikanischen Medizinmann behandeln lassen. Plädoyer gegen Rassismus und Intoleranz.

"Auf einmal war es Liebe"

Freitag, 6. Dezember, 20.15 Uhr, Das Erste: „Es ist sieben Jahre her, ich bin drüber weg“, behauptet Spielzeugverkäufer Jakob Hopp (Kostja Ullmann) – um kurz darauf der alten Flamme nachzulaufen, die sein Spitzel, Kaufhaudetektiv Torsten (Johannes Allmayer), via Überwachungskamera in der Parfümerieabteilung gesehen haben will. Doch da ist nur Kollegin Lotte (Kim Riedle). Die hilft dem Tagträumer, sich Marie (Julia Hartmann) wieder zu nähern. Zuletzt hatte Kostja Ullmann („Happy Burnout“) einige Serienrollen, hier spielt er seine 1. Film-Hauptrolle seit zwei Jahren.

"Von wegen altes Eisen"

Freitag, 6. Dezember, 20.15 Uhr, Arte: Als Marion (Romane Bohringer) mitkriegt, dass die betagte Huguette (Line Renaud) aus ihrer Wohnung geflogen ist, lädt sie die Lehrerin a. D. zu sich ein. Der Deal: Wohnen gegen Nachhilfe für Faulpelz-Sohn Rémi (Romann Berrux). Französische Variation von „The Lady in the Van“ – mit Line Renaud statt Maggie Smith als Obdachloser.

"Unschuldig"

Samstag, 7. Dezember, 20.15 Uhr, Das Erste: Ein Zeuge revidiert die Aussage, dass Alex Schwarz (Felix Klare) ihm den Mord an seiner Frau Dana (Luise Weiß) gestanden hat. Das Urteil wird aufgehoben, Schwarz kommt nach sieben Jahren frei. Er will Kontakt zu seinen Kindern aufnehmen, die bei Schwägerin Marion (Anna Loos) und deren Mann leben. Doch die hält Alex weiter für den Mörder und will das verhindern. Währenddessen rollt Kommissarin Jahnke (Britta Hammelstein) den Fall neu auf... Die Adaption der britischen Mini-Serie „Innocent“ legt Schicht um Schicht die Ereignisse in der Mordnacht frei. Getragen wird die Story von einem tollen Ensemble.

"Polizeiruf 110: Die Lüge, die wir Zukunft nennen"

Sonntag, 8. Dezember, 20.15 Uhr, Das Erste: Polizisten, die sich ihr Gehalt durch Insiderhandel aufbessern. Oberkommissarin Bessie Eyckhoff (Verena Altenberger) wird auf die eigenen Kollegen angesetzt und steckt im moralischen Dilemma. Während einer Abhöraktion der Finanzfirma SPE kauften die Cops Aktien im großen Stil. Bevor sie sie gewinnbringend abstoßen können, schöpft die Börsenaufsicht Verdacht und setzt den Handel aus. Für die betroffenen Cops geht’s bald um mehr als Geld, der Zusammenhalt kippt. Meisterregisseur Dominik Graf skizziert ein dichtes, komplexes Szenario um Gier, Geldnot und Moral, und switcht souverän zwischen verschiedenen Zeitebenen.

"Whiplash"

Sonntag, 8. Dezember, 20.15 Uhr, RTL 2: Nichts weniger als der Beste werden! Jazz-Schlagzeuger Andrew (Miles Teller) lässt sich an der Musikschule vom sadistischen Lehrer Fletcher schinden. Elektrisierender, perfekt getakteter Schlagabtausch.

"Don’t Breathe"

Sonntag, 8. Dezember, 22.25 Uhr, RTL 2: Beim Versuch, einen Blinden auszurauben, werden Langfinger Rocky (Jane Levy) und ihre Freunde zu Gejagten. Der Kriegsveteran beginnt ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel mit den Einbrechern. Hier stockt auch dem Zuschauer der Atem.

"Wilde Maus"

Sonntag, 8. Dezember, 23.50 Uhr, Das Erste: Der gefeuerte Musikkritiker Georg (Josef Hader) hat zwei Herzensprojekte: mit Erich (Georg Friedrich) die „Wilde Maus“ im Prater sanieren und Rache am Exchef nehmen. Die fängt ganz klein an. Das Regiedebüt von Josef Hader bringt Krisen lakonisch auf den Punkt.