Nicht verpassen: Die besten TV-Tipps der Woche

In der TV-Woche vom 18. bis 24. Mai zeigt Arte preisgekrönte Filme, darunter "Happy End" von Erfolgsregisseur Michael Haneke und "The Square". Dazu ein buntes Programm an Christi Himmelfahrt auf allen Sendern.

"Laim und der letzte Schuldige"

Montag, 18. Mai, 20.15 Uhr, ZDF: Wer hat den mutmaßlich pädophilen Star-Tenor Lorenz Ammersfeld unmittelbar nach seiner Verhaftung vor der Münchner Staatsoper erschossen? Kommissar Lukas Laim (Max Simonischek) tut sich mit der LKA-Ermittlerin Rutkowski (Sophie von Kessel) zusammen. Die Spur führt die beiden in ein Flüchtlingsheim. Max Simonischek gibt nach 2012 und 2017 zum dritten Mal den Kommissar aus gutem Hause.

"The Square"

Montag, 18. Mai, 20.15 Uhr, Arte: Der smarte Kurator Christian (Claes Bang) plant die Ausstellung „The Square“: Ein im Boden vor einem Stockholmer Museum markiertes 4 mal 4 Meter großes Quadrat fungiert als moralische Schutzzone. Passanten, die drin stehen, sollen sich darin ausschließlich aufrecht, tolerant und verantwortungsbewusst verhalten. Wie schwierig diese hehren Ideale im persönlichen Leben umzusetzen sind, erfährt Christian, als er sein gestohlenes Handy wiederbeschaffen will... Mit seinem Cannes-Siegerfilm schuf Regisseur Östlund („Höhere Gewalt“) eine bissig-böse Gesellschaftskritik über den Kunstbetrieb und die Wohlstandsgesellschaft, die aber auch Unbehagen zu erzeugen weiß.

"Involuntary"

Montag, 18. Mai, 23.35 Uhr, Arte: Schweden im Sommer: Leffe spielt gerne Streiche, eine Lehrerin glaubt Kollegen instruieren zu müssen und Linnea und Sara trinken gerne mal einen über den Durst. Der Episodenfilm von "The Square"-Regisseur Östlund zeichnet ein Bild von den schrecklichen Dingen, die Menschen einander und sich selbst antun.

"Happy End"

Mittwoch, 20. Mai, 20.15 Uhr, Arte: Die Laurents sind eine großbürgerliche Familie in Calais. Tochter Anne (Isabelle Huppert) versucht alles, um Baufirma und die emotional verkrüppelte Sippe zusammenzuhalten. Doch ihre Verlobung mit dem Briten Lawrence (Toby Jones) wird zu einem denkwürdigen Ereignis. Michael Haneke („Das weiße Band“) schaut hinter die bröckelnde Fassade eines angesehenen Clans.

"Harmonium"

Trailer zu "Harmonium"

Mittwoch, 20. Mai, 22.55 Uhr, Arte: Akie (Mariko Tsutsui) und Toshio (Kanji Furutachi) leben mit Tochter Hotaru (Momone Shinokawa) in der japanischen Provinz. Da taucht Toshios Kumpel Yasaka (Tadanobu Asano) auf, frisch aus dem Knast. Mehr und mehr mischt er sich in das Leben der Familie ein, die beginnt auseinanderzubrechen. Tieftrauriges Drama, mit dem Preis der Jury 2016 bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes ausgezeichnet.

"Der Barcelona-Krimi: Entführte Mädchen"

Donnerstag, 21. Mai, 20.15 Uhr, Das Erste: Es ist ein kleines Wunder: Ein junges Mädchen, eingesperrt in einem Kühlschrank, kann sich befreien und aus einer Fabrikhalle flüchten. Eine Streife greift sie auf. Xavi (Clemens Schick) soll die vermeintliche Ausreißerin, die kein Wort spricht, im Kinderheim abliefern. Er nimmt sie mit nach Hause – zum Glück! Immer noch stumm, bringt sie ihn den-noch auf die richtige Spur. Vor Ort finden Xavi und Fina (Anne Schäfer) ein Skelett... Hitzige Jagd auf einen Psychopathen.

"Astrid"

Trailer zu "Astrid"

Donnerstag, 21. Mai, 20.15 Uhr, ZDF: Wie ein rebellischer schwedischer Provinzteenager in den 20er-Jahren zur emanzipierten, berühmten Autorin reift, zeigt dieses Astrid-Lindgren-Porträt. In der von Alba August gespielten Künstlerin blitzt schon früh der Geist ihrer späteren Kinderbuchheldin Pippi Langstrumpf auf. Ermutigender Lebensweg einer starken Frau.

"Happy Family"

Trailer zu "Happy Family"

Donnerstag, 21. Mai, 20.15 Uhr, SAT.1: Kostümparty mit Folgen: Eine Hexe verwandelt die dauernörgelige Familie Wünschmann in Schreckgespenster! Mama Emma wird zur Vampirin, Papa Frank mutiert zu Frankensteins Monster, Tochter Fee ist nun die Mumie, Knirps Max ein Werwölfchen. Wie können sie den Fluch brechen? Gute, einfallsreiche Story, dazu top animiert.

"Zimmer mit Stall – Die Waschbären sind los"

Freitag, 22. Mai, 20.15 Uhr, Das Erste: Zwei Gäste aus Berlin erwartet Sophie (Aglaia Szyszkowitz) am Fuchsbichlerhof. Als die eintreffen, sind sie nicht nur drei mehr, sondern auch äußerst gewöhnungsbedürftig. Vor allem „Zecke“, ein Dosenbier schlürfender Faulpelz, der seine Mischpoke aber fest im Griff hat. Dazu sorgen Waschbären für Aufregung. Und als wäre das nicht schon genug, kandidiert Sophie auch noch unversehens fürs Bürgermeisteramt. Nicht jedes Detail des vorerst letzten Sturkopf-Duells der Reihe überzeugt. Das schadet nicht. Der lockere Ton und die sympathischen Akteure machen’s spielend wett.

"Jugend ohne Gott"

Samstag, 23. Mai, 20.15 Uhr, ProSieben: Deutschland in naher Zukunft: eine gefühllose Leistungsgesellschaft. Für einen Uniplatz muss Zach (Jannis Niewöhner) in einem Trainingscamp hart gegen Konkurrenz kämpfen. Als Einziger rebelliert er gegen das Regime und verliebt sich in die „Illegale“ Ewa (Emilia Schüle), die im Wald lebt. Gelungene Auffrischung: Über 80 Jahre ist die Fabel von Ödön von Horváth alt und trifft voll den Zeitgeist.

"Schwartz & Schwartz – Wo der Tod wohnt"

Samstag, 23. Mai, 20.15 Uhr, ZDF: Ihr geistig verwirrter Vater wurde wegen Mordes an seiner Nachbarin verhaftet. Doch Kim (Monika Oschek) ist sich sicher, dass er Clea Gerbel (Katja Studt) nicht erschlagen hat. Im Gegensatz zu Bruder Andi (Devid Striesow) will Mads Schwartz (Golo Euler) den Fall erst annehmen, als er erfährt, wer den Mord untersucht hat. Er kennt nämlich Karin Lichtness (Nina Kunzendorf, GOLDENE KAMERA 2012) noch aus seiner Polizei-Zeit. Der ehrgeizigen Kommissarin traut er zu, dass sie für den schnellen Erfolg schlampig ermittelt hat. ... Trotz einiger Nebelkerzen ist die Lösung relativ banal. Viel interessanter bleibt hingegen die Vorgeschichte der Brüder, die auch hier nur angedeutet wird.

"Tatort: Du allein"

Sonntag, 24. Mai, 20.15 Uhr, Das Erste: „1“. Mehr steht nicht im Schreiben an Thorsten Lannert (Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare). Kurz darauf wird eine Frau erschossen, auf der Patronenhülse ist eine „1“ eingraviert. Dann ein zweiter Brief: Drei Mio. Euro oder ein weiterer Mord passiert! Die fingierte Geldübergabe scheitert, der Mörder macht ernst. Doch geht’s wirklich nur um Geld? Der 25. Fall der Schwaben-Cops! Wir trafen Richy Müller und Felix Klare zum Jubiläums-Interview.