Manuel Rubey: Der beste Lügner im deutschen TV

Der österreichische Schauspieler, Sänger und Kabarettist Manuel Rubey übernimmt gerne die Rolle des undurchschaubaren Mannes mit zwei Gesichtern.

Manuel Rubey spielt mit Vorliebe schwierige Charaktere, mimt mit Freude den unsympathischen Typen mit einem Geheimnis, jemanden, der etwas verbirgt oder verdrängt. Und da sich der mittlerweile nicht nur in Österreich sehr populäre Schauspieler seine Rollen aussuchen kann, begeistert er das deutsche TV-Publikum auch als undurchsichtiger Manipulator.

So spielte er im ZDF-Film "Irgendwas bleibt immer" (2019) einen zur Gefängnisstrafe Verurteilten, der seiner neuen Freundin (Lisa Maria Potthoff) verheimlicht, dass er seine Ex im Affekt erschlagen hat. Im "Tatort. Der Mann, der lügt" verstrickt er sich als Verdächtiger in immer mehr Ungereimtheiten.

In der Anwältinnen-Reihe "Dennstein & Schwarz: Rufmord" (Freitag, 3. Juli, 20.15 Uhr, Das Erste und bis zum 3. Januar 2021 in der ARD-Mediathek) spielt Manuel Rubey den aufstrebenden Politiker Konrad Wagner, der durch eine Zeitungsstory als Grapscher am Pranger steht.

Er bittet seine alte Freundin Paula Dennstein (Maria Happel) um juristische Hilfe. Die legt sein Schicksal in die Hände ihrer Kollegin Therese Schwarz (Martina Ebm). Doch die Hexenjagd geht weiter und zum #MeToo-Vorwurf gesellt sich der des Lügners. Seine Ehefrau steht zwar zu ihm, doch ihr kommen Zweifel, ob ihr Ehemann wirklich so unschuldig ist, wie er beteuert.