Nicht verpassen: Die besten TV-Tipps der Woche

Die TV-Woche startet mit einem Plädoyer für die Pressefreiheit: Meryl Streep und Tom Hanks in Spielbergs "Die Verlegerin".

Diese und 13 weitere Free-TV-Premieren empfehlen wir in der TV-Woche vom 20. bis 26. Juli :

  • "Die Verlegerin"

Montag, 20. Juli, 20.15 Uhr, Das Erste: Zensur! Nichts anderes ist der Versuch der US-Regierung, der Presse 1971 erstmalig einen Maulkorb zu verpassen. Die „New York Times“ darf die „Pentagon Papers“ nicht veröffentlichen, einen Geheimbericht, der Regierungslügen über den Vietnamkrieg aufführt. Traut sich „Washington Post“-Verlegerin Kay Graham (Meryl Streep, hier im Interview), ihrem Chefredakteur Ben Bradlee (Tom Hanks) das Go für die Publikation zu geben? Steven Spielberg macht aus dem trockenen Stoff intelligentes Spannungskino, feiert die journalistische Ehrenrettung einer Nation, ruft die Gegenwart auf zum Kampf gegen Fake News. Nicht ganz unbeteiligt: die formidablen Altstars Streep und Hanks.

  • "Das Boot der Verdammten"

Montag, 20. Juli, 21.35 Uhr, Arte: In den letzten Kriegstagen flüchtet eine Nazi-Truppe im U-Boot nach Südamerika. Ein französischer Arzt wird zur Mitfahrt gezwungen. Ein Trip unter Mördern in bedrückender Enge. Alle belauern sich. Beklemmender, ausgefeilter Nervenkrieg.

  • "Liebesfilm"

Montag, 20. Juli, 23.50 Uhr, ZDF: „Willst du Kinder?“ Eine harmlose Frage macht’s kompliziert. Vorbei die unbeschwerten Wochen für Träumer Lenz (Eric Klotzsch) und Ira (Lana Cooper), denn Lenz macht sich – wie immer, wenn es kompliziert wird - vorsichtshalber aus dem Staub. So echt, so kurios, so wunderbar: stark

  • "Zu guter Letzt"
Trailer zu "Zu guter Letzt"

Dienstag, 21. Juli, 22.45 Uhr, Das Erste: Geschäftsfrau Harriet (Shirley MacLaine), Typ kontrollsüchtige Kratzbürste, engagiert für ihren eigenen Nachruf die Journalistin Anne (Amanda Seyfried). Die erkennt schnell das Problem dieses Nebenjobs: Kein einziger Mensch hat etwas Positives über ihre Auftraggeberin zu sagen! Wohlfühlspaß mit einer hinreißenden Shirley MacLaine als reifer Giftspritze mit Image-Problem. Kurzweiliger Spaß dank Shirleys Starpower.

  • "Hoffnung auf Heimat"

Mittwoch, 22. Juli, 20.15 Uhr, Arte: Französischlehrer Abbas (Eriq Ebouaney) flieht mit seinen zwei Kindern vor dem Bürgerkrieg in der Zentralafrikanischen Republik nach Frankreich. Dort lernt Abbas die nette Carole (Sandrine Bonnaire) kennen. Wird nun alles gut? Leise, menschlich und emotional bewegend.

  • "Anon – Mit den Augen des Killers"
Trailer zu "Anon – Mit den Augen des Killers"

Mittwoch, 22. Juli, 23.30 Uhr, ZDF: Nahe Zukunft: Wahrnehmungen werden gespeichert, Verbrechen sinnlos. Doch das System lässt sich scheinbar austricksen, denn Cop Sal (Clive Owen) hat es mit einer „unmöglichen“ Mordserie zu tun! Neo-Noir-Dystopie in berauschenden Bildern.

  • "Flatland"
Trailer zu "Flatland"

Mittwoch, 22. Juli, 23.45 Uhr, Arte: Ein faszinierend-irritierender Neo-Western aus Südafrika: Natalie (Nicole Fortuin) tötete in ihrer Hochzeitsnacht den Pfarrer. Verfolgt von Polizistin Beauty, flieht sie mit Pferd Oumie in die Karoo-Wüste. Huckepack dabei: Stiefschwester Poppie (Bezuidenhout), piepjung und schwanger. Lakonisches mit tollem Soundtrack der Berliner Techno-Künstlerin Bao-Tran Tran alias „mobilegirl“.

  • "Irgendwann ist auch mal gut"

Donnerstag, 23.Juli, 23.15 Uhr, ZDF: Die Scheidung, der Hausverkauf, der auseinanderfallende Volvo – es läuft nicht gerade rund für Bestatter Karsten (Fabian Hinrichs). Als ihm dann noch sein parkinsonkranker Vater und seine gesunde Mutter mitteilen, dass sie aus dem Leben scheiden wollen, gerät seine zuvor so wohlgeordnete Welt völlig aus den Fugen. Mit allen Mitteln versucht Karsten, den Suizid zu verhindern... Statistisch nimmt sich in unserer alternden Gesellschaft alle zwei Stunden ein Mensch über 60 das Leben. Christian Werner („Fremdkörper“) beleuchtet hier das Tabu-Thema „selbstbestimmtes Sterben“ aus verschiedenen Perspektiven.

  • "Viva"
Trailer zu "Viva"

Donnerstag, 23.Juli, 23.30 Uhr, rbb: Havanna. Hairstylist und Gelegenheitsstricher Jesús (Héctor Medina) könnte zur Drag Queen aufsteigen, als sein verschollener Vater auftaucht. Der Ex-Boxer hält gar nichts vom Lebenswandel seines schwulen Sohns. Beginnt etwas almodóvaresk, läuft aber zunehmend in konventionelle Bahnen. Sympathisches Feelgood-Movie.

  • "Mein