Schwergewichte im "Tatort: Pumpen"

Sexy Sixpacks, jede Menge Muskeln und selbst Adele Neuhauser zeigt sich im ersten "Tatort" der neuen Saison oben ohne.

Was für ein Geburtstagsgeschenk für Harald Krassnitzer: Im aktuellen "Tatort: Pumpen" (Sonntag, 6. September, 20.15 Uhr im Ersten) lässt Adele Neuhauser die Hüllen fallen. Leider aber nicht für ihn, sondern für ihren neuen Freund Franz, den sie in ihrer Rolle als Bibi Fellner erobert hat.

Auch wenn die Fans jetzt vielleicht enttäuscht sind, weil sie auf ein Techtelmechtel zwischen den Kommissaren hofften, so sei versichert: Auch Bibi und Moritz kommen sich nah.

Und privat verstehen sich die beiden Schauspieler sowieso. Wir dürfen also davon ausgehen, dass Neuhauser sich am 10. September zu Krassnitzers 60. Geburtstag auch etwas Besonderes einfallen lassen wird.

Darum geht's im "Tatort: Pumpen"

Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) ist empört: "Seit wann werden wir zu einem Suizid gerufen?" Doch der Zugführer ist sich sicher, dass der Mann auf den Gleisen keinen Selbstmord begehen wollte. Er habe vielmehr versucht dem Zug auszuweichen, aber sei wie gelähmt gewesen.

Und richtig - die Blutuntersuchung ergibt, dass der Tote unter starkem Betäubungsmittel stand. Zudem nahm er Anabolika. Eisner und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) knöpfen sich die Mitarbeiter und den Chef (Viktor Krüger) des Fitnessstudios, in dem das Opfer trainiert hat. Doch alle mauern und als die Kommissare nicht weiterkommen, schleicht sich kurzerhand Kollege Manfred Schimpf (Thomas Stipsits) undercover ins Studio ein. Er stößt auf die verbotenen Substanzen und bringt sich dabei in Lebensgefahr.

Per Zufall erkennt Eisner unter den Studiomitgliedern den ehemaligen Kollegen Rainer Kovacs (Anton Noori) wieder. Er bittet ihn um Hilfe, sich ebenfalls den Laden genauer anzuschauen. Doch was sie dabei entdecken, zeigt viel mehr kriminelle Energie als nur der Handel mit illegalen Substanzen: Die Ermittler stoßen auf falsche Wohnsitze, Betrug im Gesundheitswesen und natürlich Mord!

Hintergrund

Wie verbringt Harald Krassnitzer seinen Ehrentag? "Ich kann das Feiern nicht an einer Zahl aufhängen. Aus der Sicht von heute würde ich lieber arbeiten oder mich auf einem Schiff davonmachen. Wenn ich an meine Eltern denke, als sie in diesem Alter waren, habe ich ganz andere Erinnerungen. Mit 60 hat man heute eine ganz andere Lebensqualität", so Krassnitzer.

In seiner Rolle als Moritz Eisner beeindrucken ihn die schweren Muskelprotzen und er fängt plötzlich an zu hungern. Privat lässt er sich hingegen nicht stressen: "Früher habe ich öfter in einem solchen Center an den klassischen Geräten und so ein bissel mit Gewichten trainiert, aber einen Waschbrett-Bauch hatte ich nie. Dann hat es mir bald keinen Spaß mehr gemacht und ich habe mich unter anderem lieber wieder aufs Fahrradgesetzt, um im Wald rumzufahren."