Der "Tatort" aus Zürich: Wir sind die Neuen

Mit einem spannenden Debüt setzt der Schweizer "Tatort: Züri brännt" (Sonntag, 18. Oktober, 20.15 Uhr, ARD) neue Akzente. Alles über die Ermittlerinnen und den sehenswerten Fall.

Arm gegen Reich. Autonome gegen das Establishment. Und zwei ziemlich gegensätzliche Ermittlerinnen inmitten von Protesten und Polizeigewalt. Ja, im ersten Fall des neuen „Tatort“-Duos Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) und Tessa Ott (Carol Schuler) prallen Welten aufeinander. Und das im Zentrum von Zürich, jener auf den ersten Blick so glatten, kühlen Stadt. Ihr wahres Gesicht wird während der Ermittlungen zu einem spannenden Mordfall Schicht für Schicht entblößt: Denn Zürich ist eigentlich eine VielvölkerCity, ein kultureller Schmelztiegel.

Darum geht's in "Züri brännt"

An ihrem ersten Arbeitstag wird die unerfahrene Profilerin Tessa Ott zu einem Tatort am Zürichsee gerufen. Am Ufer erwartet sie nicht nur eine entstellte Brandleiche mit einer Kopfschusswunde und einem rätselhaften, buddhistischen Tattoo, sondern auch ihre frostig-überhebliche Kollegin Isabelle Grandjean. Das Damenduo erkennt rasch: Diesen Fall kann es nur lösen, wenn es die Verbindungen mehrerer Verdächtiger während der sogenannten „Opernhauskrawalle“ untersucht, einem Politskandal aus den 1980er-Jahren.

Damals hatte die Stadt Zürich für die Renovierung des Opernhauses 60 Millionen Franken genehmig