"Die Bergretter": Immer am Limit!

Bergretter Sebastian Ströbel.
Bergretter Sebastian Ströbel.
Foto: ZDF
Mit ihren riskanten Einsätzen begeistern „Die Bergretter“ Millionen Fans. Jetzt startet im TV schon Staffel 12.

Sie hängen an Felswänden, balancieren über Geröllfelder, seilen sich vom Helikopter ab: Um das Leben anderer Menschen zu schützen, setzen „Die Bergretter“ ihr eigenes regelmäßig aufs Spiel. Seit 2009 läuft die Alpenserie im ZDF, fesselt bis zu fünf Millionen Fans. Nun startet die zwölfte Staffel (ab Do, 12. November 20.15 Uhr im ZDF). Action in den Alpen Klettern, sprinten, springen: Hauptdarsteller Sebastian Ströbel stellt beim Dreh regelmäßig seine körperliche Fitness unter Beweis. Seit 2014 spielt er Bergwachtleiter Markus Kofler. Der TV-Star liebt den Adrenalinkick, versucht, möglichst viele Stunts selbst zu machen: „Mein Anspruch ist es, gut 90 Prozent der Actionszenen zu drehen. Einfach weil ich wahnsinnig Lust drauf habe“.

Es gibt kaum Studiodrehs

Doch auch für den sportlichen 43-Jährigen gibt es Grenzen: „Bei Sprüngen aus 20 Metern muss ich zähneknirschend weichen“, gesteht Ströbel. „Dafür haben wir Stuntleute.“ Schauplatz der Serie ist die Gemeinde Ramsau am Dachstein in der Steiermark. Auch die Rettungseinsätze werden in den umliegenden Bergen gedreht: „Wir haben oft Episodendarsteller am Set, die ganz überrascht sind, wenn sie sich am Hang wiederfinden. Bei uns ist fast alles selbst gemacht, es gibt kaum Studiodrehs.“ Jedes Jahr von Februar bis Oktober steht Sebastian Ströbel für die Serie vor der Kamera. Vor allem das wechselhafte Wetter macht ihm und dem Team zu schaffen: „Bei starkem Nebel können wir nicht drehen, müssen auf Abruf bereitstehen“, sagt er. „Trotzdem hatten wir das in den vergangenen Jahren gut im Griff, haben selten mehr als eine Woche überzogen.“

Trailer: "Die Bergretter"

Was ist das Erfolgsrezept?

Ans Aufhören denkt Ströbel trotz der kräftezehrenden Bedingungen nicht: „Die Rolle ist ein Geschenk, ich darf nicht nur körperlich an meine Grenzen gehen, sondern auch die Figur über einen langen Abschnitt begleiten“, so Ströbel. „Markus war anfangs sehr verschlossen, ist nun viel offener geworden. Trotzdem steht er sich durch seine hohen Ansprüche häufig noch selbst im Weg.“ Zwölf Staffeln „Bergretter“ – und die Fans fiebern noch immer mit: Was ist das Erfolgsrezept? „Wir leben zu einer Zeit, in der alles immer mehr im Wandel ist“, sagt Sebastian Ströbel. „Die Zuschauer sehnen sich nach Halt. Unsere Serie verleiht der Welt eine gewisse Ordnung: Der Berg droht geliebte Menschen zu nehmen – und wir versuchen, sie zu retten.“